FCK: Mit kämpferischem Merk in die Zukunft

Rote Teufel stellen sich neu auf

Der FCK-Aufsichtsrat: Rainer Kessler, Markus Merk, Jörg Wilhelm, Martin Weimer und Fritz Fuchs (v.l.n.r.) ©Imago images/Werner Schmitt

Update (15:43 Uhr):
Neues vom Betzenberg: Wie die Roten Teufel am Montagabend bekannt gaben, rückt Martin Wagner wie erwartet in den Aufsichtsrat nach. Als dessen Vorsitzender wurde Rainer Keßler bestimmt, sein Stellvertreter und Sprecher des Aufsichtsrats ist Markus Merk. Am morgigen Dienstag rückt außerdem eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft an, um die finanzielle Situation beim FCK unter die Lupe zu nehmen.

Ursprünglicher Artikel:
Gegen 20:30 Uhr war die Marathon-Mitgliederversammlung beim 1. FC Kaiserslautern am gestrigen Sonntag beendet. Die Erkenntnisse daraus: Die Stimmung war – sicherlich größtenteils bedingt durch die jüngsten Siege auf dem Rasen – durchaus positiv und der FCK hat nach der Rücktrittswelle im Aufsichtsrat der letzten Wochen endlich wieder ein Kontrollorgan.

Richtungsweisende Entscheidungen

Neben Dr. Friz Fuchs, der als einziger im Aufsichtsrat übrig blieb, nehmen künftig Platz: Markus Merk, Martin Weimer, Jörg Wilhelm sowie Rainer Keßler. Alle vier stammen aus dem sogenannten „Team Merk“, das sich in den Wochen vor der Mitgliederversammlung positionierte. Auch dazu zählte Martin Wagner, der jedoch überraschenderweise nicht genug Stimmen von den Mitgliedern erhielt. Merk kündigte jedoch an, Wagner im Nachhinein in den Aufsichtsrat berufen zu wollen.

Nach dem Wahlerfolg für „Team Merk“, zeigte sich Rädelsführer Markus Merk selbst zufrieden und gab sich direkt zu Beginn seiner Amtszeit kämpferisch: „Es geht nicht um die Stimmen, die jeder Einzelne von uns erhalten hat. Es geht um den Verein“, wird Merk auf der-betze-brennt.de zitiert eine Aussage, die die FCK-Fans hoffen lassen darf, dass nun wieder die Bedürfnisse des Traditionsklubs selbst im Mittelpunkt stehen.

Gleichzeitig weiß Merk allerdings um die Schwere seiner Aufgabe, den FCK wirtschaftlich auf die Höhe zu bekommen. „Das wird eine Zitterpartie. Wir werden aber alles tun, dass wir wettbewerbsfähig bleiben und die Lizenz bekommen. Wir werden kämpfen bis zum bitteren Ende“, gibt sich Merk kämpferisch.

Die Mitgliederversammlung sollte jedoch nicht nur ein Aufbruch in die nächste Etappe der FCK-Zukunft sein, sondern auch ein Abschluss mit einem zurückliegenden Abschnitt. Deutlich wurde die Gefühlslage der FCK-Anhänger bei der Entlastung der Aufsichtsräte und der Vorstände, die einzeln durchgeführt wurde.

So wurden Patrick Banf (nur 7,7 Prozent der Stimmen) sowie Jochen Grotepaß (7,9%) die Entlastung verweigert, genauso wie Sport-Geschäftsführer Martin Bader (33,9%), dem kaufmännischen Geschäftsführer Michael Klatt (22,1%) und dem Vorstandsvorsitzenden Wilfried de Buhr (19,6%).

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