FCK ohne Kühlwetter denkbar?

Angreifer vom 1. FC Heidenheim umworben

Christian Kühlwetter vom FCK

Christian Kühlwetter ist von Zweitligisten umworben. ©Imago images/Hübner

Am Wochenende gab es nicht viel Grund zur Freude für die Fans des FCK. Die Niederlage gegen Preußen Münster tat weh, dazu kamen Wechselgerüchte um Christian Kühlwetter auf, zu dem der Vorstandsvorsitzende des 1. FC Heidenheim im „kicker“ (Ausgabe vom 05.08.2019) sagte: „Ein interessanter Spieler, der aber beim FCK unter Vertrag steht.“  Bereits im Mai berichtete Liga-Drei.de, dass ein Abgang des Stürmers trotz Vertrag bis 2021 nicht ausgeschlossen ist, damals stand allerdings der Einstieg von Investor Flavio Becca noch nicht fest.

Aktuell bezeichnen die Verantwortlichen der „Roten Teufel“ ihren Hoffnungsträger noch als unverkäuflich, doch dass der 1. FC Heidenheim einen langen Atem hat, bewies der Zweitligist schon im Falle Merveille Biankadi. Bei ihm blieb Hansa Rostock auch lange standhaft, ehe der Klub von der Brenz doch den Zuschlag bekam.

Starke und Thiele trumpfen auf

Wie unverzichtbar aber ist Kühlwetter für den 1. FC Kaiserslautern? Die Statistik der vergangenen Saison lässt tatsächlich eine gewisse Abhängigkeit vom 23-Jährigen erahnen: Immer, wenn der Stürmer traf, verloren die Pfälzer nicht. Der Saisonauftakt scheint das zu bestätigen. Kühlwetter fehlte erstmals in der Elf von Trainer Sascha Hildmann, prompt gab es die erste Niederlage.

Ein näherer Blick erlaubt aber auch andere Sichtweisen. So erzielte der Lauterer Top-Torjäger der Vorsaison bislang noch kein Tor, lieferte erst eine Vorlage. Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit spielt er meist etwas zurückgezogener hinter der einzigen Spitze Timmy Thiele und arbeitet diesem gemeinsam mit Manfred Starke zu.

Dabei ist der Neuzugang aus Jena bisher allerdings deutlich auffälliger als Kühlwetter. Thiele, im ersten Jahr nach seiner Ankunft auf dem Betzenberg oft wegen der Chancenverwertung gescholten, zeigt mit jetzt schon zwei Saisontoren eine Steigerung. Zudem wird oft vergessen, dass der Angreifer in der letzten Saison neben seinen sieben Toren für zehn Vorlagen verantwortlich war. Kühlwetter kam auf drei.

Diese Zahlen lassen zumindest den Schluss zu, dass ein Abgang von Kühlwetter, welcher nicht zuletzt die Kasse aufbessern würde, aufgefangen werden könnte. Mit einem stark aufspielenden Florian Pick und z.B. Antonio Jonjic in der Hinterhand sind die Pfälzer vorne durchaus gut aufgestellt. Mittelfristig wäre ein Qualitätsverlust durch einen Verkauf des Zwölf-Tore-Manns jedoch nicht zu leugnen.

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