FCK verleiht Röser an Türkgücü

Neuer Anlauf in Liga drei

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Mittwoch, 20.01.2021 | 16:23
Lucas Röser im Derby gegen Mannheim.

Lucas Röser (l.) wird den Betzenberg vorübergehend verlassen. ©imago images/

Der FCK verschlankt weiterhin seinen Kader & Türkgücü bessert nach: Wie beide Klubs am heutigen Mittwoch mitteilten, wechselt Lucas Röser von der Pfalz in die bayerische Landeshauptstadt. Der Angreifer, noch bis 2022 an die „Roten Teufel“ gebunden, wird bis Saisonende verliehen.

Röser wechelte im Sommer 2019 von Dynamo Dresden an den Betzenberg, wurde dort aber nicht glücklich. Kam er im ersten Jahr noch 27-Mal in der 3. Liga zum Einsatz, waren es in der laufenden Spielzeit nur noch vier Einsätze. Sowohl Boris Schommers als auch dessen Nachfolger Jeff Saibene setzten bislang verstärkt auf eine Sturmspitze, die in der Regel Marvin Pourié bildete. Wurde dem Routinier ein Partner an die Seite gestellt, fiel die Wahl in aller Regel auf Elias Huth.

Große Konkurrenz beim Aufsteiger

Ein ähnliches Problem dürfte ihn vermutlich bei Türkgücü erwarten. Beim ambitionierten Aufsteiger ist Petar Sliskovic im Angriff gesetzt, lässt Trainer Alexander Schmidt zwei Spieler stürmen, fällt die Wahl auf Sercan Sararer. Das Duo zahlte dieses Vertrauen bislang mit Leistung und Toren zurück: Zwölf (Sliskovic) bzw. sechs (Sararer) Tore stehen für Türkgücüs offensive Lebensversicherung bereits in der Statistik.

Auch ohne Röser ist die personelle Situation im Lauterer Angriff aber weiterhin komfortabel. Neben den bereits angesprochen Pourié und Huth steht auch noch Daniel Hanslik zur Verfügung, der Allrounder wurde von Saibene zuletzt allerdings vertsärkt auf dem rechten Flügel aufgeboten.