FCK: Verschenktes Potential in den eigenen Reihen?

Bergmann, Jonjic und Co. bei der 2. Mannschaft

Theodor Bergmann am Ball für den FCK

2. Mannschaft statt 3. Liga – Theodor Bergmann stand zuletzt nicht im Kader. ©Imago images/Noah Wedel

Ein neuer Tiefpunkt ist erreicht: Durch die 2:3-Niederlage gegen die Würzburger Kickers rutschte der 1. FC Kaiserslautern auf Rang 18 ab und versinkt immer tiefer im Tabellenkeller. Das Zustandekommen der Niederlage gegen den FWK war zwar teilweise unglücklich, allerdings täuscht auch dies nicht darüber hinweg, dass es die Roten Teufel in der Liga nicht schaffen, ihr Leistungsvermögen abzurufen.

Im Blick

Eine gewisse Hemmung ist zu spüren, die Abwärtsspirale dreht sich weiter. Unbeschwerte Pfälzer konnte man auf dem Betzenberg jedenfalls seit Langem nicht mehr beobachten, dabei schlummert im Verein gehöriges Potential – in der zweiten Mannschaft.

Trainer Boris Schommers gab bereits letzte Woche gegenüber der-betze-brennt.de zu Protokoll, dass er auf die Spieler aus der zweiten Reihe schaue, hob speziell die Offensivkräfte Mohamed Morabet und Jonas Singer hervor.

Keine klare Linie

Diese sind allerdings nicht die einzigen, welche zurzeit in der zweiten Mannschaft kicken und sich eine Chance bei den Profis verdient hätten. Theodor Bergmann, der in der laufenden Hinrunde zeitweise verletzungsbedingt fehlte, erhielt zuletzt keine Chance bei den Profis, obwohl er dem Vernehmen nach gut trainiert.

Der Fakt ist umso interessanter, da die Roten Teufel im zentralen Mittelfeld, also auf Bergmanns Position, noch kein funktionierendes System gefunden haben. Außerdem: Bergmanns feines Füßchen könnte dem FCK bei Standards helfen.

Keine klare Linie gibt es auch bei Antonio Jonjic, der sich in der Rückrunde der vorherigen Saison gut entwickelte, dann nur noch rudimentäre Einsatzchancen erhielt und gegen Würzburg gänzlich im Kader fehlte.

Das gleiche gilt übrigens für Linksverteidiger Flavius Botiseriu, der bei den Profis überhaupt keine Chance erhält, obwohl er im Februar letzten Jahres einen Profivertrag bei den Pfälzern unterschrieb. Damals bescheinigte ihm Boris Notzon auf der Vereinshomepage: „Flavius wird auf Grund seiner ausgeprägten Leistungsbereitschaft den Sprung zu den Profis schnell schaffen.“

Eine Chance bekam Botiseriu allerdings nicht, obwohl er laut Notzon mit einer „ausgezeichneten Mentalität und Persönlichkeit“ vorangehen kann – und sind das nicht genau die Attribute, die auf dem Betzenberg gefordert werden?

Sicherlich können die aktuellen Probleme des FCK nicht nur durch personelle Wechsel gelöst werden, gerade durch den steigenden Druck bräuchte es bei der Einbindung junger Spieler Fingerspitzengefühl. Gelänge den Roten Teufel dies aber, könnte das die Leichtigkeit zurückbringen, die den Lauterern aktuell gänzlich fehlt.

Schon Mitglied bei Wettanbieter Unibet? Jetzt aktuelle Unibet Erfahrungen lesen & bis zu 100€ gratis Guthaben für deine Wette sichern!