FCK: Wie stehen die Roten Teufel wieder stabil?

Umstellungen in der Defensive erwartet

Lukas Gottwalt am Ball für den FCK

Lukas Gottwalt könnte eine Option für die Startelf werden. ©Imago images/Picture Point

Das vergangene Auswärtsspiel des 1. FC Kaiserslautern in Duisburg glich einem Offenbarungseid. Nach 52 Minuten lag der FCK bereits mit 0:3 zurück, der Anschlusstreffer von Timmy Thiele vermochte zwar das Ergebnis zu beschönigen, nicht aber die Leistung.

So zeigte sich Kaiserslautern bei allen Gegentreffern unkoordiniert. Dies einzig am von Trainer Boris Schommers in die Innenverteidigung beorderten Gino Fechner festzumachen, wäre eine falsche Schlussfolgerung, vielmehr fehlte es in der kompletten Defensivbewegung, in der Arbeit gegen den Ball an der Abstimmung.

Gottwalt empfiehlt sich

Aufgrund dessen sind Personalwechsel im Hinblick auf die kommende Partie in Chemnitz wahrscheinlich. Doch wo setzt Schommers an? Eine Möglichkeit wäre sicherlich, Carlo Sickinger in die Innenverteidigung zurück zu beordern. Bereits gegen den 1. FC Magdeburg agierte er dort solide. Sein Platz vor der Abwehr wäre dann Janik Bachmann zugedacht.

Beide zusammen auf der Doppel-Sechs versprächen allerdings mehr Stabilität im Mittelfeld, was allerdings wieder die Frage aufwirft: Wer verteidigt in der letzten Reihe. Kevin Kraus scheint vorerst die Nase vorn zu haben, José-Junior Matuwila hatte zuletzt einen schweren Stand. Andre Hainault stand überhaupt erst für eine Minute auf dem Feld.

Es könnte daher die Stunde von Lukas Gottwalt schlagen. Der 18-Malige Drittliga-Spieler saß zuletzt auf der Bank, nachdem er zu Saisonbeginn verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stand. Spielpraxis holte er sich über die zweite Mannschaft der Pfälzer. Bezeichnend: In den letzten sechs Partien mit Gottwalt kassierte der FCK II kein Gegentor. Mit dem 1,93 Meter großen Abwehrmann hätte Lautern auch bei Standards wieder mehr Lufthoheit.

Grill muss sich zurückhalten

Neben der Defensivzentrale könnte auch die Position in den nächsten Wochen zum Thema werden, die zuallererst für das Verhindern von Gegentoren zuständig ist: Die des Torhüters. Ersatzkeeper Avdo Spahic fällt mit einer im Training zugezogenen Verletzung aus und steht daher vorerst nicht zur Verfügung.

Das heißt auch: Stammtorwart Lennart Grill hat in Chemnitz ein Gelb-Verbot. Viermal sah der 20-Jährige in dieser Saison bereits die gelbe Karte, eine weitere und er wäre gesperrt. Sollte Spahic dann noch nicht wieder fit sein, müsste Youngster Lorenz Otto in den Kasten.

Nach aktuellem Stand ist dies Zukunftsmusik beim FCK, der gut daran tut, sich ganz auf die Partie beim CFC zu konzentrieren. Der machte es Lautern zuletzt vor, gewann mit 3:1 gegen Duisburg, holte mit einem disziplinierten Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft einen Punkt in Ingolstadt. Der FCK muss noch beweisen, dass er ähnlich intensiv gegen den Ball arbeiten kann – aus eigener Sicht am Besten bereits am Sonntag.

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