Fortuna Köln: Ärger trotz guter Moral

Kaczmarek moniert einfache Fehler

Tomasz Kaczmarek ist Trainer von Fortuna Köln

Tomasz Kaczmarek hat noch keine Luft im Abstiegskampf. ©Imago/Eduard Bopp

Fortuna Köln hat im Abstiegskampf erneut nicht gewinnen können. Das Unentschieden nach langer Unterzahl gegen Hansa Rostock zeigte die gute Moral in der Mannschaft, dennoch dominierte der Ärger über den späten Gegentreffer bei den Fortunen.

Neun bis zehn Punkte gefordert

Trainer Tomasz Kaczmarek äußerte sich nach dem Spiel bei MagentaSport insgesamt positiv über die Leistung seiner Elf, kritisierte aber auch die Entstehung der Roten Karte für Dominik Ernst aus einem Konter der Gäste heraus: „Was mich unfassbar ärgert, ist, dass wir im Moment zu viele einfache Fehler machen.“ Die Situation beim späten 1:1 durch Pascal Breier hingegen schrieb er eher den fehlenden Kräften zu, nachdem seine Spieler bei warmen Temperaturen viel gelaufen waren.

Das nahm auch Abwehrspieler Steven Ruprecht zum Anlass, nochmals zu betonen: „Die Mannschaft war und ist intakt.“ Auch der Innenverteidiger war aber letztlich unzufrieden mit dem Remis. Fünf Spiele in Folge ist die Fortuna nun ohne Sieg, der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt vor dem Montagsspiel von Großaspach gegen 1860 München drei Punkte.

Gegen die SGA könnte es Stand jetzt am letzten Spieltag zu einem Endspiel kommen, denn Kaczmarek rechnet den Weg zum Klassenerhalt vor: „Wahrscheinlich brauchen wir um die neun bis zehn Punkte.“ Angesichts des übrigen Restprogramms, in dem es als nächstes gegen Wehen Wiesbaden geht, dürften im Punktekonto vor dem 38. Spieltag noch ein paar Zähler zu dieser Marke fehlen.

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