Fortuna Köln: Endspiel um Verfolger-Rolle

Kampf gegen Unterhaching um Anschluss zu Wiesbaden

Will im Verfolgerrennen bleiben: Kölns Trainer Uwe Koschinat

Vor den Wochen der Wahrheit: Fortuna-Coach Uwe Koschinat © imago/Manngold

Für Fortuna Köln beginnen die Wochen der Wahrheit. Die Begegnung mit Aufsteiger SpVgg Unterhaching ist das erste Spiel der Rheinländer von drei Partien gegen Konkurrenten um den Relegationsplatz nacheinander.

Nur der Gewinner ist realistisch noch ein Verfolger. (Kölns Trainer Uwe Koschinat)

Aus Sicht von Trainer Uwe Koschinat hat allerdings schon das Duell mit Unterhaching geradezu den Charakter eines Endspiels. Deswegen zähle für beide Mannschaften nur ein Sieg, sagte der Coach im Kölner Stadt-Anzeiger zum wegweisenden Match: „Nur der Gewinner des Spiels ist realistisch noch ein Verfolger.“

Mit Rostock hinter Wiesbaden in Lauerstellung

Köln liegt hinter dem punktgleichen Rivalen Hansa Rostock auf Rang fünf mit fünf Punkten Rückstand auf den Tabellendritten SV Wehen Wiesbaden in Lauerstellung. Unterhaching ist nach seinen Niederlagen in den ersten beiden Spielen des neuen Jahres drei weitere Punkte zurück auf den siebten Platz abgerutscht.

Wegen der Bedeutung des Spiels für die Kölner, die danach gegen den Karlsruher SC und Wiesbaden antreten müssen, will Koschinat bei der Aufstellung auch keine halben Sachen machen und nur vollkommen einsatzbereite Spieler bringen. Dadurch könnte Markus Pazurek nach dem Verlust seines Stammplatzes auf der linken Abwehrseite wieder in die Anfangsformation rutschen, weil Lars Bender nach einer Fußprellung erst seit Donnerstag wieder im Training ist.

Koschinat macht Pazurek jedenfalls Hoffnung auf eine Rückkehr in die Startelf. „Wenn Lars nicht bei 100 Prozent ist, spielt Pazurek“, stellte der 46-Jährige klar.

Unklar bleibt weiterhin der Zeitpunkt für die Rückkehr von Kristoffer Andersen. Laut Koschinat ist der Belgier weiterhin keine Option, nachdem er vor neun Monaten zunächst einen Kreuzbandriss erlitten und in der Folge mit Problemen am anderen Knie und zuletzt im Oberschenkel zu kämpfen hatte.

Durch Andersens weiterhin nur rein individuelles Training verbietet sich nach Koschinats Meinung jegliche Prognose: Es mache keinen Sinn, einen Termin für ein Comeback zu nennen, sagte Fortunas Trainer: „Das habe ich schon ein paar Mal gemacht – nie hat es funktioniert.“