Fortuna Köln: Koschinat treibt Angst um

Schwierige Ursachenforschung nach Fehlstart

Vor einem Rätsel: Kölns Trainer Uwe Koschinat

Ratlos und besorgt: Fortuna-Coach Uwe Koschinat © imago/manngold

Der Sturz in die Abstiegszone lässt bei Fortuna Kölns Trainer Uwe Koschinat die Alarmglocken schrillen. Nach dem 0:1 der Rheinländer beim FSV Zwickau gestand der Coach schlimme Befürchtungen und zugleich auch eine weitgehende Ratlosigkeit bei der Suche nach den Gründen für den schwächsten Saisonstart seit dem Wiederaufstieg vor vier Jahren ein.

Ich habe eine wahnsinnige Angst. (Kölns Trainer Uwe Koschinat)

Für seine Mannschaft sei eine „gefährliche Situation“ entstanden, meinte Koschinat nach der dritten Niederlage im vierten Saisonspiel im Kölner Stadt-Anzeiger: „Ich habe eine wahnsinnige Angst. Das sage ich offen und ehrlich.“

Ursachenforschung noch ergebnislos

Bei der Ursachenforschung steht Fortunas Trainer vor einem Rätsel. Tatsächlich zeigten die Domstädter im bisherigen Saisonverlauf weitgehend durchaus ansprechende Leistungen. Einzig der Lohn blieb zumeist aus.

Auch für das Duell mit Zwickau bescheinigte Koschinat seinem Team wieder einmal eine gute Leistung, weil die Köln viele Vorgaben umsetzte. Er habe sich schon deutlich mehr über Niederlagen geärgert, sagte der 46-Jährige denn auch.

Umso mehr nagt die überwiegende Erfolglosigkeit an Koschinat. Der gebürtige Koblenzer sieht derzeit keinen Hebel als Ansatz zur Problemlösung. Er könne nicht sagen, dass die Spieler zu wenig liefen, die Intensität zu gering sei oder die Fortunen keine Spielanlage hätten, konstatierte Koschinat frustriert: „Es ist alles vorhanden.“

Einzig Leichtfertigkeit zog Koschinat als möglichen Grund für den neuerlichen Nackenschlag in Betracht. Aufgrund der deutlichen Dominanz in der ersten Halbzeit „sind wir etwas überheblich geworden“, monierte Kölns Trainer nachlassende Entschlossenheit.

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