Fortuna Köln: Menz unterschreibt

Koschinat lobt Variabilität und Führungsqualitäten

Christoph Menz am Ball für Rot-Weiß Erfurt

Künftig in de Kölner Südstadt am Ball: Christoph Menz ©Imago/Karina Hessland

Jetzt ist der Wechsel von Christoph Menz von Rot-Weiß Erfurt zu Fortuna Köln in trockenen Tüchern. Wie die Südstädter am Dienstagvormittag mitteilten, unterschrieb der 29-Jährige heute seinen Vertrag. Über die Laufzeit des Kontrakts gab die Fortuna wie gewohnt keine Auskunft, über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen bewahrt. Zuvor hatte es Ärger um den Transfer gegeben, da RWE den Wechsel zu früh als perfekt gemeldet hatte.

Qualität spricht für Menz

„Wir sind bei der Personalauswahl mittelfristig darauf angewiesen, Spieler zu finden, die mehrere Positionen auf hohem Niveau spielen können“, so Trainer Uwe Koschinat. „Mit Christoph bekommen wir einen Spieler, der genau dieses Kriterium erfüllt.“

Er war bei seinen vorherigen Stationen immer ein Führungsspieler (Koschinat über Menz)

Der gebürtige Magdeburger agierte in dieser Saison bereits im Abwehrzentrum sowie auf der rechten Abwehrseite sowie im defensiven Mittelfeld Erfurts. Neben seinen sportlichen Qualitäten zeigt sich Koschinat außerdem von der Mentalität des Neuzugangs überzeugt. „Er war bei seinen vorherigen Stationen immer ein Führungsspieler und ich glaube, dass er mittelfristig eine solche Rolle auch in unserer Mannschaft übernehmen kann.“

Geschäftsführer Michael W. Schwetje sprach von einem Spieler, „der bei unseren personellen Themen in der Innenverteidigung kurzfristig weiterhelfen kann“. Da Boné Uaferro weiterhin ausfällt und Moritz Fritz nach seinem Mittelfußbruch noch nicht ins Mannschaftstraining einsteigen kann, steht der Fortuna mit Bernard Kyere derzeit nur ein gelernter Innenverteidiger zur Verfügung. Gut möglich also, dass gleich zum Rückrundenstart am 20. Januar gegen Carl Zeiss Jena Menz neben ihm verteidigt.