Fortuna Köln: Neue rechte Seite gesucht

Ruprecht und Ernst fehlen gesperrt

Moritz Fritz (r.) im Laufduell mit Münsters Rufat Dadashov.

Könnte gegen Münster in der ungewohnten Rolle des Rechtsverteidigers auflaufen: Moritz Fritz (r.). ©Imago/Manngold

Mit kleinen Schritten ging es für Fortuna Köln zuletzt voran. Setzte es in den ersten vier Partien unter dem neuen Trainer Tomasz Kaczmarek noch 16 Gegentore, kassierten die Domstädter in den beiden Spielen gegen 1860 München und Großaspach nur noch ein Gegentor. Gegen den Dorfklub konnte auch die Serie von fünf Spielen ohne eigenen Treffer beendet werden.

Damit es mit der neu entdeckten defensiven Stabilität aber auch am Samstag beim Auswärtsspiel gegen Preußen Münster klappt, muss Kaczmarek seine rechte Seite umbauen. Innenverteidiger Steven Ruprecht fehlt nach seiner fünften gelben Karte, Rechtsverteidiger Dominik Ernst sah gegen den Dorfklub sogar schon seinen zehnten Karton in dieser Spielzeit.

Rückkehr zur Viererkette?

Für Ruprecht, der als rechtes Glied der Dreierkette auflief, ist ein Ersatz schnell gefunden. Boné Uaferro ersetzte den 31-Jährigen bereits in der Halbzeit am vergangenen Wochenende und dürfte wieder in die Startelf rücken. Etwas komplizierter ist hingegen die Suche nach einem rechten Außenverteidiger.

Mit Aaron Eichhorn steht zwar ein weiterer Rechtsverteidiger im Kader, der 20-Jährige hat aber nach einer Knöchel-OP Mitte August noch Trainingsrückstand und stand demzufolge in dieser Spielzeit auch noch nicht Kader. Da mit Robin Scheu der einzige nominelle rechte Mittelfeldspieler suspendiert ist, scheint eine Rückkehr zur Viererkette am wahrscheinlichsten.

Moritz Fritz könnte dann aus dem Zentrum auf die Position des Rechtsverteidigers rücken und wäre für den defensiven Part verantwortlich. Eine Position weiter vorne könnte Thomas Bröker wieder auf seiner angestammten Position als Rechtsaußen auflaufen.

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