Fortuna Köln: Spielersuche eine „zähe Angelegenheit“

Kleiner Kandidatenkreis für Verteidiger-Position

Peronalsorgen in der Innenverteidigung: Fortuna-Coach Uwe Koschinat

Handlungsbedarf in der Abwehr: Kölns Trainer Uwe Koschinat © imago/Eibner

Fortuna Kölns Suche nach dringend benötigter Verstärkung für die Abwehr erweist sich offenbar als Langzeit-Projekt. Trainer Uwe Koschinat hält den Zeitpunkt für entsprechende Gespräche aufgrund der Gesamtkonstellation auch nicht für günstig.

Notlösungen haben wir ja schon. (Fortuna-Coach Uwe Koschinat zur Suche nach neuen Verteidigern)

Im Winter sei die Verpflichtung passender Spieler nie leicht, sagte der Coach im Kölner Stadt-Anzeiger. Zumal sein Anforderungsprofil für einen gestandenden Verteidiger den Kreis der Kandidaten erheblich einschränkt: „Das ist eine zähe Angelegenheit. Für einen Perspektivspieler besteht keine Notwendigkeit. Notlösungen haben wir ja schon auf der Position.“

Personalplanung nur mit Rekonvaleszenten

Nach der Ausmusterung von Cedric Mimbala ruhen die personellen Planungen der Rheinländer für die Innenverteidigung im zweiten Saisonabschnitt momentan ausschließlich auf den Rekonvaleszenten Bernard Kyere (Muskelfaserriss) und Moritz Fritz (Mittelfußbruch). Bone Uaferro hingegen steht nach seinem Kreuzbandriss noch längere Zeit nicht zur Verfügung.

Aufgrund des Personalmangels auf den wichtigen Schlüsselpositionen stehen die Südstädter auch unter Handlungsdruck. 13 Gegentore in den letzten sechs Spielen des ausklingenden Jahres ohne Sieg sprechen eine eindeutige Sprache – und kosteten die Fortuna außerdem vor der Winterpause den überraschend eroberten Platz in der Aufstiegszone.

Effektive Soforthilfe allerdings ist für den Tabellensechsten auf dem Markt nicht so leicht zu finden – auch aus finanziellen Gründen. Für Koschinat ist deshalb auch eine Option, dass Fortuna-Investor Michael W. Schwetje „uns einen Vorgriff auf die nächste Saison erlaubt und wir einen Spieler verpflichten, den wir schon länger auf der Liste haben“.

Eine Alternative wäre wohl vorrangig ein Leihgeschäft. Doch die Zahl der in Betracht kommenden Spieler, für die Köln auch ein „Schaufenster“ sein kann, ist begrenzt.

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