Fortuna Köln: Zufriedenheit trotz Nullnummer

Kaczmarek verändert Spielsystem

Benjamin Pintol gegen Aaron Berzel

Benjamin Pintol (unten) und die Fortuna-Offensive hatten gegen 1860 einen schweren Stand. ©Imago/Eduard Bopp

Den ersten Sieg unter Tomasz Kaczmarek wollte Fortuna Köln gegen den TSV 1860 München einfahren, am Ende stand ein 0:0 zu Buche. Die Stimmung in der Kölner Südstadt war nach dem erneut torlosen Spiel allerdings dennoch positiv.

Die Mannschaft wurde auf dem Weg zur Kurve von den Fans beklatscht, Abwehrmann Moritz Fritz bescheinigte der Mannschaft eine „gute Leistung“ und Kaczmarek selbst beschwor am Mikrofon von Telekom Sport den Teamgedanken: „Ich bin zufrieden, weil es zeigt, dass wir zusammenstehen. Wir wehren uns, wir halten durch. Die Jungs waren füreinander da. Das freut mich unheimlich für die Truppe.“

Umstellungen zahlen sich nicht aus

In der Tag begann Fortuna Köln mit dem Messer zwischen den Zähnen und attackierte früh. Dabei ließ Kaczmarek erstmals mit einer Dreier- bzw. Fünferabwehrkette bestehend aus Fritz, Uaferro, Ruprecht sowie Ernst und Bröker auf den defensiven Außenbahnen beginnen.

Das Konstrukt wackelte allerdings einige Male, insbesondere, wenn die Münchner Löwen nach Ballgewinnen im Mittelfeld schnell umschalteten. Was erneut auf Fortuna-Seite fehlte, war der Zug zum Tor. Dahmani und Pintol kamen im 3-5-2 nicht in gefährliche Räume, eine offensive Steigerung im Vergleich zu den vergangenen Auftritten war nur bedingt zu erkennen.

Analyse fällig

Dass das 0:0 am Ende fast wie ein Sieg gefeiert wurde, lag an der gelb-roten Karte für Maik Kegel in der 54. Minute. Ab diesem Zeitpunkt verrammelte Fortuna das eigene Tor und verteidigte kämpferisch den Punkt. Allerdings: Auch durch diesen treten die Kölner weiter auf der Stelle.

Am kommenden Freitag geht es dann zur SG Sonnenhof Großaspach, also ein Team in Reichweite. Bei all den lobenden Worten für die Einstellung der Mannschaft müssen sicherlich auch Schlüsse aus dem spielerischen Auftritt gezogen werden, damit es beim Dorfklub möglicherweise mit dem ersten „Dreier“  seit dem zwölften Spieltag klappt.

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