FSV Frankfurt: Wechsel für Adil Chihi kein Thema

Der 28-Jährige will sich am Bornheimer Hang durchbeißen

Adil Chihi - wie geht's für ihn beim FSV Frankfurt weiter?

Kommt im Moment kaum zum Einsatz, denkt aber dennoch nicht über einen Wechsel nach: Adil Chihi. ©Imago

Für den FSV Frankfurt läuft es nach dem katastrophalen Saisonstart mit nur vier Punkten aus den ersten sieben Spielen inzwischen wie geschmiert. Seit der 1:3-Pleite gegen die SG Sonnenhof Großaspach Mitte September ist keine weitere Niederlage hinzugekommen, inzwischen hat sich der Zweitliga-Absteiger bis auf drei Punkte an die Aufstiegsplätze herangepirscht.

Adil muss sich hocharbeiten. (Chihi-Berater David Stasch)

Einer, der vor der Saison als ehemaliger Bundesliga-Spieler zu den Hoffnungsträgern gezählt wurde, kommt seit dem Aufschwung aber praktisch gar nicht mehr zum Zuge. Adil Chihi hat seit dem 6. Spieltag nur 18 Minuten lang gespielt. Das entspricht nicht den Ansprüchen des früheren Kölners, wie auch dessen Berater David Stasch gegenüber Liga-Drei.de bestätigte: „Er ist natürlich nicht zufrieden. Aber die Situation ist jetzt nun mal so. Jetzt muss sich Adil hocharbeiten und zeigen, dass er zum Erfolg des FSV beitragen kann. Dann wird er auch sicher wieder zu einem festen Bestandteil des Teams. Sein Ziel und sein Wunsch ist es, sich in die Stammelf hinein zu arbeiten.“

Ausstiegsklausel vorhanden

Ein Wechsel von Chihi steht also nicht zur Debatte. Zumal es laut Stasch ja auch Gründe dafür gebe, warum es der ehemalige Nationalspieler Marokkos aktuell so schwer habe: „Bei Adil hatte es gesundheitliche Ursachen, dass er nicht gespielt hat – er war zwischendurch erkältet und hatte eine leichte Muskelzerrung. Außerdem darf man nicht vergessen, dass der FSV Frankfurt anfangs – mit Adil in der Startaufstellung – Misserfolg hatte. Und in genau der Zeit, in der Adil gefehlt hat, ist der Erfolg eingetreten. Da ist es natürlich schwierig, wieder reinzukommen.“

Wir denken nicht über einen Wechsel nach. Im Gegenteil. (Chihi-Berater David Stasch)

Dennoch will Chihi versuchen, seinen Trainer Roland Vrabec von sich zu überzeugen. Deshalb soll von der bestehenden Ausstiegsklausel auch kein Gebrauch gemacht werden. Berater David Stasch sagte dazu: „Wir haben unter bestimmten Voraussetzungen eine Ausstiegsklausel, die bei einer gewissen Ablösesumme schon im Winter greifen würde, aber wir denken überhaupt nicht über einen Wechsel nach. Ganz im Gegenteil: Ich wünsche dem Verein, dass er in die 2. Liga aufsteigt und hoffe, dass Adil dazu beiträgt und dann mit dabei ist.“

Chihis Vertrag würde im Aufstiegsfall auch für die 2. Bundesliga gelten.