FSV Zwickau: Ärger über Schiedsrichter

Rätselraten um Elfmeter-Pfiff

Philipp Tietz vom FC Carl Zeiss Jena wird von Zwickaus Nils Miatke zurecht gewiesen.

Phillip Tietz (2.v.r.) musste sich von seinen Gegenspielern nach dem Elfmeter-Pfiff einiges anhören. ©Imago/Christoph Worsch

Am Montag schloss das Derby zwischen Jena und Zwickau den Spieltag der 3. Liga ab. In einer engen Partie drehte der FC Carl Zeiss nach 0:1 das Spiel zu seinen Gunsten. Dabei führte ein umstrittener Strafstoß zum 2:1 Endstand, der auch nach Spielende noch für Diskussionsstoff sorgte.

Ratlosigkeit in Zwickau

FCC-Stürmer Phillip Tietz hatte sich im Sechzehner des FSV in einen Zweikampf mit Nico Antonitsch, in dem beide stark mit den Armen arbeiteten, geworfen und anschließend den heraneilenden Julius Reinhardt zu Fall gebracht. Zur Überraschung der meisten Beteiligten pfiff Schiedsrichter Florian Badstübner aber Foul an Tietz und gab Elfmeter.

Das ist ein absoluter Witz-Elfmeter. (Julius Reinhardt)

Julius Reinhardt konnte sich dementsprechend nach Abpfiff vor den Kameras von Telekomsport keinen Reim darauf machen. „Ganz klar: Er foult mich,“ stellte der Mittelfeldspieler fest und ließ deutliche Worte folgen: „Das ist ein absoluter Witz-Elfmeter.“

Der vermeintlich gefoulte Angreifer konnte die Situation nur bedingt aufklären, sprach von einem Hüftkontakt mit Antonitsch und räumte ein, sich dann fallen gelassen zu haben und die Entscheidung so mitgenommen zu haben. In den Fernsehbildern ist allerdings klar zu sehen, dass der Schiedsrichter erst die Aktion gegen Reinhardt ahndete.

Schiedsrichter entschuldigt sich

Zwickaus Trainer Joe Enochs fühlte sich sogar zum wiederholten Male benachteiligt: „Das ist der zweite Elfmeter in fünf Spieltagen, den wir gegen uns bekommen. Die kosten halt Punkte.“ Damit erinnerte der US-Amerikaner an den schmeichelhaften Strafstoß, den Eintracht Braunschweig am dritten Spieltag gegen die „Schwäne“ zugesprochen bekam. Immerhin habe sich der Unparteiische nach der Partie bei ihm entschuldigt. 

Am kommenden Spieltag erhofft sich der FSV dennoch im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern mehr Glück in den kritischen Entscheidungen.

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