FSV Zwickau: Enochs mahnt zur Vorsicht

Schwäne-Coach befürchtet erhöhte Verletzungsgefahr

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Mittwoch, 25.03.2020 | 08:13

Joe Enochs an der Seitenlinie.

Joe Enochs ist skeptisch, dass ab Mai in der 3. Liga wieder der Ball rollt. ©imago images/foto2press

Auch beim FSV Zwickau ruht in Anbetracht der aktuellen Ausnahmesituation der Ball. Noch bis mindestens Ende April ist der Spielbetrieb ausgesetzt, wie es anschließend weitergeht, bleibt abzuwarten. Direkt danach wieder loszulegen ist ein Gedanke, von dem Trainer Joe Enochs nicht begeistert ist.

"Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen und der Anzahl an infizierten Spielern in Deutschland ist es aus meiner Sicht schon bedenklich, ab Mai wieder Fußball zu spielen. Wir dürfen bis 30. April in Zwickau nicht trainieren, und ich kann mir nach sechs Wochen Pause nur schwer vorstellen, anschließend sofort wieder ein Spiel auszutragen", so der 48-Jährige gegenüber der Bild (Ausgabe vom 25.03.2020).

Angst vor Verletzungen

Speziell zwei Probleme hat er dabei ausgemacht: "Nach so einer langen Pause ist auch das Thema der Verletzungsanfälligkeit zu beachten. Darüber hinaus glaube ich auch nicht, dass bis Sommer ein Spiel mit Zuschauern ausgetragen werden kann. Bei Geisterspielen würden viele Vereine wahrscheinlich kaputt gehen."

Mit seiner Sorge, die Spieler erhöhter Verletzungsgefahr auszusetzen, dürfte er nicht der einzige Trainer sein. Die letzten Pflichtspiele in der 3. Liga wurden rund um das zweite März-Wochenende ausgetragen, der Trainingsbetrieb ruht ohnehin bei allen Klubs bereits seit der vergangenen Woche.

Anfang Mai hätten die Profis somit rund sechs Wochen lang nicht trainiert. In Anbetracht des Mammutprogramms - elf Spieltage stehen bekanntlich noch aus - das anschließend auf die Kicker zukommt, zweifelsohne ein Risiko für die Gesundheit.

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