FSV Zwickau erhält Lizenz mit Auflagen

Legt der Klub Beschwerde ein?

Auch im kommenden Jahr sollen die Zuschauer in Zwickau Drittliga-Fußball sehen.©imago images/Kruczynski

Dem FSV Zwickau wurde durch den DFB die Lizenz für die Drittliga-Saison 2019/2020 erteilt, die allerdings mit Bedingungen und Auflagen verbunden ist. Das teilte der Klub am heutigen Donnerstag mit.

Um die endgültige Spielberechtigung zu erhalten, muss der FSV bis zum 28. Mai seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch den Zufluss von liquiden Mitteln nachweisen. Dies beabsichtigt Zwickau durch die Vorlage von Sponsorenverträgen zu tun, die zum jetzigen Zeit aber noch nicht abgeschlossen sind.

Zwickau prüft Rechtsmittel

Trotzdem prüft der Klub, Beschwerde gegen die Auflagen einzulegen. Auch wenn deren Bedingungen, auf die in der Mitteilung nicht näher eingegangen wird, der Erwartungshaltung des Klubs entsprechen, sieht er „in der möglichen Einlegung der Beschwerde einen Aspekt, um die ambitionierten Bedingungen des DFB korrigieren zu können“, wie es in der Mitteilung weiter heißt.

Bereits kurz vor dem Jahreswechsel hatte Zwickau Erfolg mit einer Beschwerde, als der DFB einen Fehlbetrag in den Planungen des Klubs korrigierte. Die „Schwäne“ waren vor der Saison bewusst ein finanzielles Risiko eingegangen, um den Etat für die Profi-Mannschaft und damit die Chancen auf den Klassenerhalt zu erhöhen.

Eine Entscheidung, die Vorstandssprecher Tobias Leege verteidigt: „Die Investition in die erste Mannschaft über das ursprünglich geplante Budget hinaus dürfte entgegen allen kritischen  Meinungen zur Erreichung des Ziels Klassenerhalt beitragen, wie 5 Spiele vor Saisonende der Tabellenplatz 11 und 43 Punkte erwarten lassen.“

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