FSV Zwickau: Fabian Schnabel erleichtert nach erstem Drittliga-Tor

Angreifer trifft nach einstudierter Variante

Fabian Schnabel jubelt für den FSV Zwickau

Fabian Schnabel rettete dem FSV mit seinem Treffer zum 2:2 einen Punkt. ©Imago/Jan Huebner

Nicht mal zehn Sekunden waren gestern in Zwickau gespielt, da zappelte der Ball schon im Netz. Der VfR Aalen legte einen Frühstart hin und führte zur Halbzeit bereits mit 2:0. Dass der FSV dennoch einen Punkt daheim behalten konnte, lag einerseits an einer starken Mannschaftsmoral und andererseits an der Kaltschnäuzigkeit von Fabian Schnabel.

Einstudiertes Muster

Der Winterneuzugang traf in bester Goalgetter-Manier in der 86. Minute zum 2:2 und war nach der Partie „sehr erleichtert“, wie er am Mikrofon bei Telekom Sport verriet. „Man arbeitet die ganze Woche für Einsatzzeiten, für Tore und umso glücklicher bin ich, dass ich der Mannschaft dabei helfen konnte das 2:2 zu erzielen.“

Das war von Anfang an der Plan. (über das Zusammenspiel mit Ronny König)

Vorbereitet wurde sein erstes Drittliga-Tor von Ronny König und diese Variante war von Coach Torsten Ziegner so einstudiert. Ich wusste, dass King immer die Bälle vorne festmacht und ich in den Rückraum hineinrutsche“, so Schnabel. „Das war von Anfang an der Plan und das es so aufgeht, ist natürlich umso erfreulicher.“

Motivationsschub durch Ziegner-Aus?

Auch Schnabel hob die gute Moral in der Mannschaft hervor, die sich vom Aus des Trainers zum Saisonende offenbar nicht beeinflussen lässt. Möglicherweise tritt bei den Schwänen ja der gleiche Effekt ein wie beim jüngsten Gegner. Denn beim VfR Aalen lief die Mannschaft in den letzten Wochen heiß, auch um dem scheidenden Trainer Peter Vollmann einen guten Abschluss zu liefern, wie Aalens Mittelfeldmann Rico Preißinger jüngst im Liga-Drei.de-Interview verriet.

Nachlassen darf der FSV ohnehin nicht, denn in den kommenden zwei Partien geht es mit Jena und Osnabrück gegen zwei Mannschaften, die in der Tabelle in Reichweite sind, danach warten mit Haching, Karlsruhe, Wehen Wiesbaden und Fortuna Köln allesamt Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Mit Last-Minute-Torschütze Schnabel haben die Schwäne jetzt jedenfalls eine zusätzliche Waffe für das Saisonfinale.

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