FSV Zwickau: Flop11 der letzten 25 Jahre

Sigmund, Rajamäki & Co.

Martin Sigmund im FSV-Dress.

Beim FSV Zwickau wurde Martin Sigmund nicht glücklich. ©imago images/Picture Point

Die von uns zusammengestellte Top11 der letzten 25 Jahre des FSV Zwickau kennt Ihr bereits – mitunter sogar interessanter ist aber ein Blick, welche Spieler trotz hoher Erwartungen nicht zündeten. Wir haben es uns daher zur Aufgabe gemacht, eine Flop11 der Vereine zu erstellen.

Als Zeitraum sind wieder die letzten 25 Jahre maßgeblich. Zur Erinnerung: In der Redaktion liegt der Altersschnitt bei Mitte 30, daher können wir die Ereignisse des letzten Vierteljahrhunderts gut bewerten. Heute nehmen wir uns die Flop11 des FSV Zwickau vor.

Tor & Abwehr

Sechs Jahre lang trug Falk Fährmann das Trikot des FSV. In denen musste sich der ältere Bruder von Ralf Fährmann, der 196 Bundesliga-Einsätze vorweisen kann, aber mit dem Status als Nummer Zwei begnügen und kam nur in 29 Partien zum Einsatz.

Davor stellen wir Nico Beyer in die Viererkette. Nach einem Jahr mit vielen Verletzungssorgen und nur einer Minute Spielzeit verließ er die Schwäne im Sommer 2019 wieder. Eigentlich Rechtsverteidiger, wurde Florian Grossert auch als Innenverteidiger und defensiver Mittelfeldspieler eingesetzt, konnte dabei aber nicht überzeugen. Nach zwischenzeitlicher Leihe trennten sich die Wege 2014 endgültig.

Aus der zweiten Mannschaft von Hannover 96 stieß Lukas Wilton im Sommer 2016 nach Zwickau, der Durchbruch gelang dem Linksverteidiger nicht. Ohne Drittliga-Einsatz verließ er den Klub nach einem Jahr in Richtung Babelsberg.

Nur ein halbes Jahr verbrachte Yakubu Adamu beim FSV, in denen er fünf Spiele absolvierte. Erst im Winter verpflichtet, ging der ehemalige nigerianische Nationalspieler bereits im Sommer 2009 wieder.

Mittelfeld

Als 19-Jähriger wechselte Dwayne de Rosario 1997 zum damaligen Zweitligisten. Rückblickend wohl zu früh: Nach einem Jahr Zwickau und lediglich zwölf Einsätzen wechselte er zurück nach Nordamerika, wo er 296 Einsätze in der Major League Soccer absolvierte und 81 Länderspiele für Kanada bestritt.

Für mehr Dampf über die linke Seite wurde Martin Juhar im Januar 2017 verpflichtet, den konnte der Slowake allerdings nicht liefern. Lediglich 14 Minuten, verteilt auf zwei Partien, bestritt er in der 3. Liga. Am Saisonende verließ er Zwickau wieder.

In Dresden und Münster noch ein torgefährlicher Mittelfeldspieler, konnte Sinan Tekerci diesen Ruf beim FSV nicht bestätigen. Zu Beginn der Saison 2017/18 immerhin noch mit drei Startelf- und sechs Kurzeinsätzen, spielte er im weiteren Saisonverlauf keine Rolle mehr.

Einen Stammplatz in der Hinrunde 2007/08 erkämpfte sich Martin Sigmund zwar, doch die Ergebnisse blieben aus. Nur zwei Siege durfte der Tscheche in seinen sechs Monaten als Schwan bejubeln, ehe er den Klub wieder verließ.

Angriff

Nur 32 Treffer erzielte der FSV Zwickau in seinem bis heute letzten Zweitliga-Jahr 1997/98. Das lag auch daran, dass Marko Rajamäki mit Ladehemmung zu kämpfen hatte. Lediglich einen Treffer konnte der 17-fache finnische Nationalspieler erzielen. Noch seltener traf Dimitrios Ferfelis, dem in der Drittliga-Spielzeit 2017/18 der Durchbruch und ein Torerfolg verwehrt blieben.

Die Flop11 des FSV Zwickau auf einen Blick:

Falk Fährmann – Florian Grossert, Nico Beyer, Lukas Wilton, Yakubu Adamu – Dwayne de Rosario, Martin Juhar, Sinan Tekerci, Martin Sigmund – Marko Rajamäki, Dimitrios Ferfelis.

Hier geht’s zu den weiteren, bisher erschienenen Flop11.