FSV Zwickau: Geduld bei den Neuzugängen

Kein Druck für Starke & Wolfram

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Samstag, 19.09.2020 | 09:43
Manfred Starke wechselte vom FCK nach Zwickau.

Erst seit rund zwei Wochen ist Manfred Starke beim FSV Zwickau. ©imago images/Picture Point

Acht Neuzugänge konnte der FSV Zwickau in diesem Sommer bislang vorstellen. In der Offensive gibt es nun mehr Möglichkeiten, seit mit Manfred Starke und Maximilian Wolfram zwei variable Spieler verpflichtet wurden. Vor dem Liga-Start gegen Unterhaching am heutigen Samstag tritt Sportdirektor Toni Wachsmuth beim Duo aber etwas auf die Bremse.

„Manni und Max sind definitiv qualitative Verstärkungen, sie haben aber erst eine Woche mit der Mannschaft trainiert“, gibt er in der Bild (Ausgabe vom 19.09.2020) zu bedenken. „Da merkt man, dass ein paar Abläufe noch nicht so rund sind. Es geht jetzt darum, dass sich alles findet und einspielt.“

Qualität in der Hinterhand

Für die Startelf scheinen die Beiden also trotz ihrer Erfahrung und Qualität noch nicht fest eingeplant zu sein gegen die SpVgg. Anders sieht es da bei Felix Drinkuth aus. Der Neuzugang aus Paderborn hat dem Duo aber den Faktor Zeit voraus: Er wechselte bereits Ende Juli nach Zwickau. Somit absolvierte der 25-Jährige die komplette Vorbereitung mit seinen neuen Kollegen, konnte sich mit den von Wachsmuth angesprochenen Abläufen und auch den Vorstellungen von Trainer Joe Enochs vertraut machen.

Gleiches gilt für Mittelstürmer Dustin Willms, der sich wohl gegen Gerrit Wegkamp im Kampf um den Platz an der Seite von Routinier Ronny König durchgesetzt hat. Wegkamp stellt trotzdem eine Option für die Startelf da, wurde bereits im Vorjahr ob seiner Physis auch als Mischung aus offensivem Mittelfeldspieler und hängender Spitze eingesetzt.

Auf dem rechten Flügel, wo Wolfram eine Option darstellt, drückt der Schuh ohnehin nicht. Morris Schröter dürfte hier ob seiner Leistungen aus dem Vorjahr – die sich auch in den nackten Zahlen ausdrückten (sieben Treffer, zehn Vorlagen) – einen kleinen Vorsprung haben. Auch wenn Starke und Wolfram also nicht in der Startelf des FSV auftauchen, dürfte Enochs froh über die Möglichkeit sein, im weiteren Spielverlauf auf das Duo zurückgreifen zu können und so jederzeit Qualität in der Hinterhand zu haben.