FSV Zwickau: Geht Ferfelis nach Ulm?

Verbleib bei den Schwänen unwahrscheinlich

Dimitrios Ferfelis klatscht mit den Fans ab

Muss sich wohl aus Zwickau verabschieden: Angreifer Dimitrios Ferfelis. ©Imago/Picture Point LE

Konstant sammeln die Schwäne ihre Punkte gegen den Abstieg, jüngst konnte der VfL Osnabrück durch ein 1:1 auf Distanz gehalten werden. Einmal mehr nicht im Kader war Dimitrios Ferfelis, der in der gesamten Rückrunde keine Rolle mehr spielt und die Partien der Schwäne von der Tribüne aus verfolgen muss.

Eine Trennung im Sommer ist trotz Vertragsoption daher wahrscheinlich. Interesse haben bereits mehrere Vereine angemeldet, nach Liga-Drei.de-Informationen soll konkret der SSV Ulm am Angreifer interessiert sein.

Spatzen brauchen Angriffs-Alternativen

Der ambitionierte Traditionsverein kletterte in der Regionalliga Südwest durch zuletzt starke Auftritte auf den zehnten Tabellenplatz und hat mit 13 Punkten Vorsprung auf Rang 17 mit dem Abstieg wohl nichts mehr zu tun, was den Verantwortlichen mehr Planungssicherheit verleiht.

Im Angriff jedenfalls sind die Spatzen dünn besetzt, es fehlen Alternativen. Zuletzt standen beim 3:0 gegen den FSV Frankfurt alle drei nominellen Stürmer im Kader gemeinsam auf dem Platz. Dass sich Ulm daher mit neuen Alternativen für den Angriff beschäftigt, ist logisch. Zudem läuft der Vertrag des besten Torschützen, Thomas Rathgeber, aus.

Sinnvoll wäre ein Engagement bei den Schwaben aber sicherlich auch aus Ferfelis´ Sicht. Der Angreifer, der bei Werder Bremen ausgebildet wurde, hatte in den letzten Jahren nicht viel Grund zu jubeln. Dass er allerdings knipsen kann, bewies er bereits unter anderem bei der TuS Koblenz, ebenfalls in der Regionalliga Süd, als er in zwei Jahren insgesamt 17 Ligatreffer erzielte. Und ein vermeintlicher Schritt zurück hat bekanntlich schon so manche Karriere wieder in Fahrt gebracht.

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