FSV Zwickau: Kai Pröger aktuell kein Thema

Rechtsaußen nicht im Visier der Schwäne

Kai Pröger (r.) im Duell mit Rödinghausens Lukas Kunze.

Weckt Begehrlichkeiten, aber nicht beim FSV Zwickau: Kai Pröger. ©Imago/Markus Endberg

Für Regionalligist Rot-Weiss Essen spielt Kai Pröger eine starke Saison, der Rechtsaußen steht nach der Hinrunde bei drei Toren und vier Vorlagen. Die Auftritte des 26-Jährigen sollen auch einige höherklassige Vereine aufhorchen lassen, dem FSV Zwickau wurde ein Interesse nachgesagt.

„Das kann ich so nicht bestätigen“, verwies sein Berater Sören Seidel im Gespräch mit Liga-Drei.de dieses Gerücht in die Schranken. Dass Pröger für Vereine oberhalb der Regionalliga interessant ist, scheint mit Blick auf seine Statistik und seinen im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag aber nicht verwunderlich.

Dünne Personaldecke auf Zwickaus rechter Außenbahn

Der auch in der Sturmspitze einsetzbare Rechtsfuß spielt aktuell seine sechste Saison in der 4. Liga. Für Essen, den BFC Dynamo und den VfB Oldenburg machte er 164 Spiele, erzielte dabei 43 Treffer und bereitete 32 weitere vor. Auch die beiden Zweitligisten Paderborn und Greuther Fürth sollen ihn auf dem Zettel haben.

Auch wenn er in Zwickau kein Thema ist, hat der FSV Bedarf auf der rechten Außenbahn. Mit Janik Mäder und Christian Bickel stehen nur zwei gelernte rechte Mittelfeldspieler zur Auswahl. Während Mäder mit einer Hirnhautentzündung auf unbestimmte Zeit ausfällt, konnte sich Bickel nach gutem Saisonstart zum Jahresende hin nicht mehr auf rechts festspielen.

In sechs der letzten acht Spiele ließ Trainer Joe Enochs mit Morris Schröter einen gelernten Rechtsverteidiger in der Startelf ran. Zwar lief der 23-Jährige schon in der Vergangenheit regelmäßig im Mittelfeld auf, hat seine Stärken aber eher in der Defensive. Mit erst 25 Saisontoren hat der FSV offensiv noch Luft nach oben.

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