FSV Zwickau: Knoten bei Lauberbach geplatzt?

Premiere für den Angreifer

Lion Lauberbach bejubelt seinen Treffer gegen Cottbus

Nach drei Treffern im Landespokal jetzt auch in der Liga für den FSV Zwickau erfolgreich: Lion Lauberbach. ©Imago/Eibner

Für den FSV Zwickau kamen die Abstiegsplätze kurzzeitig wieder etwas näher. Durch den Sieg der Großaspacher am Samstag schmolz der Vorsprung auf die rote Zone etwas, doch mit einem 2:1-Erfolg über Cottbus am Montag brachten die „Schwäne“ wieder etwas Luft zwischen sich und den Tabellenkeller.

Während die Mannschaft nach Abpfiff bereits mit den Fans in der Kurve ausgelassen die drei Punkte feierte, fehlte Lion Lauberbach. Der Schütze des Siegtreffer präsentierte sich am Mikrofon von MagentaSport wesentlich ruhiger, als es seine Teamkollegen taten.

Ein Jahr warten auf Treffer Nummer zwei

„Klar bin ich glücklich, aber ich kann es nicht so zeigen. Ich freue mich innerlich sehr, auch für die Jungs“, sagte der 21-Jährige, der sich seinen Applaus bereits bei der Auswechslung in der Nachspielzeit abgeholt hatte.

Seine Torausbeute in der 3. Liga hat Lauberbach damit verdoppelt, den Premierentreffer erzielte er vor rund einem Jahr noch im Trikot von Rot-Weiß Erfurt gegen Wehen Wiesbaden. Und logischerweise ist damit auch die Last des ersten Ligatores für Zwickau von seinen Schultern abgefallen.

„Ich wünschte, ich hätte es schon früher machen können. Ich hatte viele Chancen, aber jetzt ist der Knoten geplatzt“, versprach der großgewachsene Angreifer im Hinblick auf das Restprogramm des FSV Zwickau. Nach dem Gastspiel in Rostock kommt Wehen Wiesbaden, und wie man gegen die Hessen trifft, konnte Lauberbach ja bereits unter Beweis stellen.

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