FSV Zwickau: König auf den Spuren von Hans-Uwe Pilz

Torjäger knipst auch als Joker

Ronny König jubelt über sein Tor für den FSV Zwickau

Durchnässt, aber glücklich: Ronny König (l.) nach seinem Treffer gegen Meppen. ©Imago images/Eibner

Es verwunderte dann doch ein wenig, als auf dem Aufstellungsbogen des FSV Zwickau für die Partie in Meppen unter den ersten Elf Ronny König fehlte. Seit dem 1. Spieltag der vergangenen Saison stand der Routinier immer in der Startformation und lieferte dabei mit elf Toren und acht Vorlagen in 37 Einsätzen stark ab.

Gegen den SVM hingegen begannen Elias Huth sowie Gerrit Wegkamp und erfüllten ihren Job gut. Wegkamp köpfte sogar in alter König-Manier das 1:0 für die Schwäne. Währenddessen saß der FSV-Sturmveteran auf der Bank. Doch auch seine Zeit sollte noch kommen: Nachdem er in der 72. Minute eingewechselt wurde, knipste König das 2:0 für die Enochs-Truppe.

Historisch

Mit knapp über 36 Jahren zählt Ronny König zu den ältesten Zwickauer Torschützen der jüngeren Geschichte und reiht sich damit hinter Ralf Wagner, Bernd Tipold sowie Hans-Uwe Pilz ein. Letzterer Name taucht immer noch sehr weit oben auf, wenn es um die ältesten Knipser der Zweitliga-Geschichte geht.

38 Jahre, 6 Monate und 15 Tage war Pilz alt, als er in der Saison 1996/97 am 32. Spieltag für den FSV Zwickau gegen den VfB Oldenburg traf. Die Schwäne gewannen die Partie und schafften am Ende der Spielzeit den Klassenerhalt.

Luxusproblem

Dass Zwickau diesen in der vergangenen Saison in der dritten Liga erreichte, war wiederum auch zu einem Großteil Königs Leistungen zu verdanken, der an knapp 40 Prozent der FSV-Treffer in der vergangenen Saison beteiligt war.

Dass sich König aufgrund seiner Rolle zu Beginn der neuen Saison „enttäuscht“ gab, wie er gegenüber der Bild sagte, ist verständlich. Für Trainer Joe Enochs dürfte es jedoch nicht die schlechteste Ausgangslage sein, mit Huth sowie Wegkamp ein funktionierendes Sturmduo und König in der Hinterhand zu haben.

Gegen Meppen begründete Enochs seine Herangehensweise jedenfalls mit taktischen Überlegungen. Es bleibt also spannend, ob König in die Spielidee für die kommende Partie passt. Dann kommt es bekanntlich zum Ost-Duell mit dem 1. FC Magdeburg. Das letzte Heimspiel gegen den FCM konnte Zwickau übrigens mit 3:1 gewinnen. Es trafen Davy Frick, Nico Antonitsch – und Ronny König.

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