FSV Zwickau: Lauberbach startet durch

Angreifer mit starker Entwicklung

Lion Lauberbach (r.) gegen Unterhachings Max Dombrowka.

Machte mit seinem Treffer den Unterschied aus: Lion Lauberbach (r.). ©imago images/foto2press

Lange hatte es gedauert, ehe Lion Lauberbach sein erstes Saisontor feiern durfte. Am 30. Spieltag war es endlich soweit. Sein zweites ließ er dann schnell folgen: Der 1:0-Siegtreffer gegen Unterhaching ging ebenfalls auf das Konto des früheren Erfurters.

Arbeit zahlt sich aus

Die positive Entwicklung ist kein Zufall. Wer die Saison des Stürmers verfolgt hat, konnte feststellen, wie er kontinuierlich an sich arbeitete. Vor allem körperlich hat der früher eher schlaksig wirkende 1,94m-Riese zugelegt. Zudem hat er das für einen Spieler seiner Größe zuvor noch ausbaufähige Kopfballspiel verbessert, wie sein Treffer gegen die Hachinger beweist.

Trainer Joe Enochs belohnte das mit fünf Startelfeinsätzen in den letzten sechs Spielen. Auch in den kommenden Wochen dürfte er kaum auf den 21-Jährigen verzichten, das nicht nur, weil Zwickau mit ihm in der Startelf nur drei von 14 Partien verloren hat.

Zweitligisten werden aufmerksam

Mit im doppelten Sinne breiter Brust geht der Blondschopf nun in den Saisonendspurt, um die Saison sportlich für seinen Klub und sich selbst zu einem guten Abschluss zu bringen.

Was danach kommt, wird sich zeigen. Denn es deutet sich an, dass einige größere Vereine die Fühler nach Lion Lauberbach ausstrecken. Heidenheims Trainer Frank Schmidt etwa verfolgte die Partie des FSV gegen Unterhaching von der Tribüne aus.

Der FCH wird im Sommer wohl Mittelstürmer Robert Glatzel ersetzen müssen. Lauberbach würde auf jeden Fall denselben Stürmertyp verkörpern.

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