FSV Zwickau: Meppen als Vorbild

Brinkies wünscht sich "coole Ausgangslage"

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Dienstag, 15.12.2020 | 11:26
FSV-Keeper Johannes Brinkies.

Johannes Brinkies ist heiß auf das Auswärtsspiel in Meppen. ©imago images/Koehn

Tatenlos musste der FSV Zwickau mit ansehen, wie er von einem Nichtabstiegsplatz ans Tabellenende durchgereicht wurde. Nun greifen die „Schwäne“ aber wieder ins Geschehen ein, nach rund zweieinhalb Wochen ohne Pflichtspiel werden sie morgen in Meppen gefordert sein.

„Wir müssen schleunigst zusehen, Punkte zu holen, uns da unten rauszuarbeiten um uns eine coole Ausgangslage zu schaffen“, formulierte Johannes Brinkies nun im vereinseigenen TV die Ziele für die Fahrt ins Emsland. Zusätzliche Hoffnung wird dabei durch den Umstand freigesetzt, dass „wir die drei Nachholer noch haben.“

Knackiges Nachholprogramm

Die in den kommenden Wochen anstehende Mehrfachbelastung durch diese Nachholspiele hat es aber in sich. Mit Verl und Ingolstadt warten dabei zwei Mannschaften auf den FSV, die ganz oben mitspielen. Ein klassisches „Sechs-Punkte-Spiel“ dürfte hingegen mit der Fahrt zur zweiten Mannschaft des FC Bayern warten, die ebenfalls um den Klassenerhalt kämpft.

Bevor Zwickau nach Spielen aber mit der Konkurrenz gleichzieht, liegt der Fokus auf Mittwoch. Ein „direkter Konkurrent“ ist der SV nach Ansicht von Brinkies, dessen jüngste Entwicklung zudem als Vorbild für Zwickau dienen kann: An den Spieltagen 10 & 11 fielen die Partien mit Beteiligung der Emsländer aus.

Meppen schaffte, was Zwickau vorhat

Diese Zwangspause scheint dem kommenden Gegner aber durchaus geholfen zu haben. Sieben von zwölf möglichen Punkten holte dieser seit der Rückkehr in den Spielbetrieb, verließ die Abstiegsplätze und hat weiterhin zwei Nachholspiele in der Hinterhand – was der von Brinkies angesprochenen „coolen Ausgangslage“ schon sehr nahe kommt.

Um sich diese zu erarbeiten, dürfte ein weiteres Mal der Gegner und speziell dessen Matchplan als Vorbild dienen: Meppen arbeitete sich mit einer kompakten Defensive und effektivem Konterspiel aus dem Keller. Will Zwickau diesem Ansatz nacheifern, wird es am Mittwoch den SV mit den eigenen Waffen schlagen müssen.