FSV Zwickau setzt auf Mentalität

Kampfansage an Hansa Rostock

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Dienstag, 26.05.2020 | 08:22

Ronny König beim FSV Zwickau

Ronny König marschiert beim FSV Zwickau voran. ©Imago images/Picture Point

Von einer speziellen Mentalität ist oft die Rede, wenn es um den FSV Zwickau geht. Die erfahrenen Schwäne präsentieren sich in der Tat auf dem Platz oft als unangenehmer Gegner und machen das zu ihrem Pfund. So sagte etwa Abwehrmann Christopher Handke einst im Interview mit Liga-Drei.de: "Die Gegner sollen wissen: Hier ist es eklig zu spielen."

Nachdem nun endgültig klar ist, dass die 3. Liga fortgesetzt wird, steht am Samstag das Heimspiel gegen Hansa Rostock an. Die Kogge stieg bereits Mitte April wieder ins Kleingruppentraining ein, während der FSV Zwickau erst seit etwas mehr als zwei Wochen auf den Platz zurückkehrte.

Klare Marschroute

Aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen beklagt Zwickaus-Sturm-Veteran Ronny König in der Bild (Ausgabe vom 26. Mai 2020): "Wir wissen, dass es kein fairer Wettbewerb mehr ist." Als Ausrede will er das allerdings nicht gelten lassen. Vielmehr stellt er einmal mehr die Fähigkeit, trotz widriger Umstände zum Erfolg zu kommen in den Vordergrund: "Wir sind bekannt für unsere starke Mentalität. Die wollen wir gegen Hansa zeigen und das Spiel unbedingt gewinnen."

Für den FSV ergibt sich dabei der Vorteil, dass er zuhause antritt. Vor eigenem Publikum trifft er mit im Schnitt 1,77 Toren pro Partie auffallend häufiger als auf gegnerischen Plätzen (1,21). Vor Corona bröckelte die Zwickauer Heimstärke allerdings, nur ein Sieg gelang in den letzten fünf Heimspielen.

Dieser wurde aber mit einem 1:0 gegen den MSV Duisburg eingefahren, der zeigte, zu welchen Leistungen die Schwäne fähig sind. Der kommende Gegner dürfte jedenfalls wissen, wie schwierig es ist, dort zu bestehen: Letzmals schipperte die Kogge 1982 mit drei Punkten aus Zwickau nach Hause.

Das Restprogramm des FSV Zwickau