FSV Zwickau: Saisonaus für Robert Koch

Alexander Sorge fürchtet Laufbahn-Ende

Robert Koch muss für den Rest der Saison zuschauen

Robert Koch fällt mit einem Kreuzbandriss für den Rest der Saison aus. ©Imago

Update (13:15 Uhr):
Das Verletzungspech bleibt dem FSV treu. Wie die Schwäne am heutigen Dienstag bekannt gaben, zog sich Robert Koch beim vergangenen Pokalspiel einen Kreuzbandriss im linken Knie zu. Laut den Zwickauern bedeutet dies das Saisonaus für den Mittelfeldspieler, der in allen elf bisherigen Saisonspielen auf dem Platz stand.

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Alexander Sorge vom FSV Zwickau fürchtet aufgrund der zweiten Knieoperation binnen 13 Monaten ein vorzeitiges Ende seiner Laufbahn. Vor dem für Dienstag angesetzten Eingriff bei einem Spezialisten in Halle gab sich der Abwehrspieler allerdings demonstrativ zuversichtlich.

Ich gebe nicht auf. (FSV-Verteidiger Alexander Sorge vor seiner zweiten Knie-OP)

„Ich bin erst 24 und will noch ein paar Jahre Fußball spielen“, sagte Sorge der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 10.10.2017). In jedem Fall will der Abwehrspieler ungeachtet des schweren Rückschlages um seine Karriere kämpfen: „Ich gebe nicht auf.“

Nur siebenmal für Zwickau im Liga-Einsatz

Sorge war vor der vergangenen Saison aus der Reserve von Bundesligist RB Leipzig zu den Westsachsen gekommen. Bis zu seinem Kreuzbandriss im September 2016 konnte der gebürtige Leipziger allerdings nur siebenmal für Zwickau auflaufen.

Die Notwendigkeit einer neuerlichen Operation hatte sich Ende vergangenen Monats herausgestellt. Ein Belastungstest vor dem geplanten Wiedereinstieg in eine intensivere Trainingsphase ergab, dass die Bänder in Sorges rechtem Knie trotz der gut einjährigen Genesungszeit immer noch nicht die erforderliche Stabilität aufweisen und der Innenverteidiger zur Behebung der Probleme noch einmal unters Messer muss. „Das war der blanke Horror“, erinnert sich Sorge an den Moment der niederschmetternden Diagnose.

Für die laufende Spielzeit ist nach dem abermaligen Eingriff nicht mehr mit Sorges Comeback zu rechnen. In der Vorbereitung auf die kommende Saison jedoch will der Defensivspezialist, der beim FSV noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018 besitzt, nach eigenen Worten wieder „voll angreifen“.

Sein Verein stellte Sorge bereits nach dem Schock vor rund zwei Wochen eine Verlängerung des auslaufenden Vertrages in Aussicht. Außer auf sein privates Umfeld könne er sich auch „auf den FSV immer verlassen“, betonte der Pechvogel vor der Fahr nach Halle denn auch. Der Klub sei eine der „vier Säulen, die mir Halt geben“.

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