FSV Zwickau: Unruhe beim Aufsteiger

Ziegner spricht von Versagensangst

Trainer Torsten Ziegner vom FSV Zwickau

Zuversicht sieht anders aus. FSV-Trainer Torsten Ziegner ist beim Aufsteiger nun ganz besonders gefragt. ©Imago

Nach vier Niederlagen aus den letzten fünf Partien geht der FSV Zwickau auf einem Abstiegsplatz in die Länderspielpause, was die aufkeimende Unruhe im Umfeld weiter verstärkt. Der sonst so schlagfertige und vor Selbstbewusstsein strotzende Trainer Torsten Ziegner musste nach der Pleite gegen Großaspach öffentlich konstatieren, dass „bei uns die Versagensangst mitspielt“ (tag24.de). Nachdem es in den vergangenen Jahren unter Ziegner überwiegend bergauf ging, müssen Trainer und Mannschaft nun beweisen, dass sie auch Abstiegskampf können.

Özturk im November zurück?

Größtes Manko der Sachsen ist nach wie vor der Tor-Abschluss. In 60 Prozent ihrer Spiele ging der FSV ohne eigenen Treffer vom Platz und teilt sich diesen Negativ-Rank mit Bremen II. Mit Ausnahme von Marcel Bär (vier Tore) strahlt kein Zwickauer echte Gefahr aus. Vorjahres-Knipser Aytuk Özturk wird nach seinem Kreuzbandriss zwar vielleicht schon im November wieder eine Option sein, darf nach langer Pause aber nicht als Hoffnungsträger gesehen werden.