FSV Zwickau: Wachsmuths perfekte Quote

Nervenstark aus elf Metern

Toni Wachsmuth bejubelt seinen Treffer gegen Uerdingen.

Brachte Zwickau mit einem verwandelten Elfmeter auf die Siegerstraße: Toni Wachsmuth. ©Imago/Picture Point

Nach nur einem Punkt aus den letzten drei Partien ist dem FSV Zwickau der Befreiungsschlag geglückt. Durch den 2:0-Erfolg über Uerdingen brachten die „Schwäne“ wieder etwas Abstand zwischen sich und die Abstiegsplätze.

„Wir können es noch besser“, war Trainer Joe Enochs nach dem Schlusspfiff bei MagentaSport trotzdem nicht vollauf zufrieden. Das gilt selbstverständlich nicht für die Elfmeter-Quote von Toni Wachsmuth. Der Sportdirektor in spe trat zum sechsten Mal in dieser Saison vom Punkt aus an und verwandelte zum sechsten Mal.

Fehlen noch drei

Fehlen noch drei erfolgreiche Anläufe aus elf Metern, um mit dem bisherigen Rekordhalter gleichzuziehen. Nils Pfingsten-Reddig war in der Spielzeit 2012/13 insgesamt neun Mal für Rot-Weiß Erfurt erfolgreich.

Doch wichtiger als die Torquote von Wachsmuth, der insgesamt bei sieben Treffern steht und damit Zwickaus erfolgreichster Torjäger ist, war für Enochs die defensive Stabilität, die der Kapitän der Mannschaft nach verbüßter Gelbsperre verlieh. Nach sechs Gegentoren in den letzten drei Spielen stand endlich mal wieder die Null.

Wir müssen noch einen kleinen Tick besser sein. (Joe Enochs über das kommende Spiel in Aalen)

Auf die Defensive wird es wieder am Samstag ankommen, wenn der FSV in Aalen beim Schlusslicht gefordert wird. „Wenn wir in Aalen bestehen wollen, müssen wir noch einen kleinen Tick besser sein. Die Qualität über 90 Minuten auf den Platz bringen“, forderte Enochs.

Da rund eine Woche später mit Cottbus das nächste Kellerkind wartet, kann Zwickau gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Den Vorsprung auf die Abstiegszone weiter vergrößern und zwei Konkurrenten genau dort festnageln.

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