FSV Zwickau: Wagner-Lob für wichtigen Punkt

Streicheleinheiten als Motivation

Verteilt Komplimente: Zwickaus Sportchef David Wagner

Lob als Motivation: FSV-Sportchef David Wagner © imago/picture point

Bei Abstiegskandidat FSV Zwickau verteilt die sportliche Leitung nach dem 1:1-Remis bei Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers weiter Streicheleinheiten an die Mannschaft. Statt Kritik für den in letzter Minute kassierten Ausgleich zu üben, lobte Sportchef David Wagner das Team von Trainer Torsten Ziegner nochmals für die große Moral beim Gastspiel in Franken in Unterzahl.

Die Leistung habe über weite Strecken gestimmt und die Mannschaft „90 Minuten leidenschaftlich gekämpft. Das macht mich stolz“, sagte Wagner in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 20.02.2018).

Das war ein wichtiger Punkt. (FSV-Sportchef David Wagner)

Mit Blick auf die Tabellensituation wollte der 43-Jährige den zwei liegen gelassenen Zählern auch in keinster Weise nachtrauern. „Das war ein wichtiger Punkt“, konstatierte Wagner.

Sechs Punkte Vorsprung auf Abstiegsplätze

Zwickau rangiert auf dem ersten Nichtabstiegsplatz sechs Punkte vor dem Chemnitzer FC. Allerdings holten die „Schwäne“ aus den ersten fünf Begegnungen nach der Winterpause lediglich sieben Punkte und damit im Vergleich mit anderen gefährdeten Klubs oberhalb des Strichs die geringste Ausbeute.

Wagner ist die schleichend wieder wachsende Abstiegsgefahr angesichts des um zwei Punkte abgeschmolzenen Polsters auf diie Gefahrenzone auch durchaus bewusst. Deswegen motiviert der FSV-Sportchef Ziegners Spieler nachdrücklich für das anstehende Heimspiel gegen den stark verbesserten Rivalen Preußen Münster (Samstag): „Gegen Münster wollen wir uns endlich mit einem Sieg belohnen.“

Eine verstärkter Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft soll die Chancen gegen die Westfalen zusätzlich erhöhen. Entsprechende Anreize erhoffte sich Wagner durch die kurzfristige Vereinbarung eines Testspiels für Dienstag gegen Regionalligist Lok Leipzig. In der Begegnung hinter verschlossenen Stadiontoren sollten sich „diejenigen beweisen, die im Kader aktuell hinten dran sind“.