FSV Zwickau weist auf weiteres Problem hin

Wachsmuth sieht Berufsgenossenschaft in der Pflicht

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Samstag, 21.03.2020 | 09:51
Toni Wachsmuth vom FSV Zwickau

Die Profi-Zeit liegt bei Sportchef Toni Wachsmuth erst wenige Monate zurück. Imago images/Picture Point

Dass die derzeitige Situation ohne Spielbetrieb und Einnahmen für die Klubs der 3. Liga ein großes wirtschaftliches Problem darstellt, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Dadurch, dass aber auch kein reguläres Training stattfindet, ergeben sich weitere Probleme.

Wer springt bei Verletzungen ein?

„Bis 30. April ist der Spielbetrieb in der 3. Liga ausgesetzt. Für jeden Mitarbeiter wurde daher Kurzarbeitergeld beantragt. Das heißt, dass kein regulärer Trainingsbetrieb stattfindet und sich die Spieler bis dahin individuell fithalten. Bei Verletzung ist er nicht durch die Berufsgenossenschaft abgesichert, erklärt Sportchef Toni Wachsmuth bei Tag24.

So hofft er auf eine schnelle und unkomplizierte Lösung, an deren Ende die Berufsgenossenschaft auch einspringt, wenn ein Spieler sich im nunmehr privaten Training verletzt.

Dabei geht der Ex-Profi davon aus, dass am 1. Mai der Spielbetrieb wieder losgehen wird. Je nachdem wie lange in Sachsen Trainingsverbote gelten, hätte der FSV wie wohl auch die meisten anderen Drittligisten nur wenige Tage Zeit, sich wieder an den Ball zu gewöhnen.

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