FSV Zwickau will noch mutiger agieren

Enochs will sich nicht verstecken

Morris Schröter (l.) gegen Würzburgs Albion Vrenezi.

Früher Druck auf den Gegner, das will FSV-Trainer Joe Enochs von seinen Spielern (Morris Schröter, l.) auch gegen den KFC sehen. ©imago images/foto2press

Mit dem guten Gefühl eines 2:0-Sieges über Würzburg ging es für den FSV Zwickau in die Länderspielpause. Die ist bekanntlich vorbei, und die Schwäne erwarten zum Auftakt den KFC Uerdingen. In dessen schwachen Start mit erst sechs Punkten sieht Christopher Handke die größte Gefahr für Samstag.

„Sie sind wie ein angeschlagener Boxer und haben eine enorme individuelle Qualität“, warnt der Verteidiger im vereinseigenen TV. Wer Zwickau in Anbetracht der Qualität des Gegners aber in eher abwartender Rolle erwartet, der wird enttäuscht werden.

Druck auf verunsicherte Uerdinger

„Unser Fokus liegt darauf, frühzeitig anzulaufen und noch mutiger im Anlauf- bzw. Zweikampfverhalten zu sein. Wenn wir das tun, können wir sehr erfolgreich sein“, ruft Trainer Joe Enochs die Marschroute für das Heimspiel des Tabellenneunten gegen den Viertletzten aus. Dass seine Mannschaft mit einem mutigen Spielansatz erfolgreicher ist, zeigte nicht zuletzt der eingangs erwähnte Erfolg über Würzburg.

Und auch gegen Uerdingen klingt diese Taktik im Vorfeld überzeugend. Das Team von Trainer Heiko Vogel strotzt nach sechs sieglosen Spielen und dem Aus im Landespokal gegen Essen nicht gerade vor Selbstvertrauen. Die ohnehin schon verunsicherten Krefelder auch während der 90 Minuten konsequent unter Druck zu setzen, könnte mit Ergebnissen wie im Vorjahr belohnt werden: Da setzten sich die Schwäne mit 2:0 und auswärts 2:1 durch.

Die Feinabstimmung mit meinen Nebenleuten, egal wer spielt, ist besser. (Christopher Handke)

Um zum fünften Mal in dieser Spielzeit zu Null zu spielen, wird auch Handke wieder in der Innenverteidigung auflaufen. Nachdem Enochs den Sommer-Neuzugang kürzlich öffentlich in Schutz nahm, tat diesem die spielfreie Zeit mit zusätzlichen Trainingseinheiten gut.

„Die Feinabstimmung mit meinem Nebenleuten, egal wer spielt, ist besser. Ich fühle mich fitter und besser“, sieht sich der 30-Jährige auf einem guten Weg, die Lücke des vom Platz ins Management gewechselten Toni Wachsmuth baldmöglich schließen zu können.

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