FSV Zwickau: Wird Enochs zum Spielverderber für Würzburg?

Kickers mit unguten Erinnerungen an die Schwäne

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Montag, 24.02.2020 | 15:38

Joe Enochs als Trainer des FSV Zwickau

Würzburg-Spezialist: FSV-Coach Joe Enochs. ©Imago images/Eibner

Es ist eine beachtliche Entwicklung, die der kommende Gegner des FSV Zwickau in den letzten Wochen nahm: Die Würzburger Kickers gewannen drei ihrer vergangenen vier Spiele, bei einem Remis. In der Formtabelle steht der FWK auf Rang drei, kann eigentlich voller Selbstbewusstsein nach Zwickau fahren - dort empfängt die Kickers allerdings jemand, der genau weiß, wie die Mainfranken mit Trainer Michael Schiele zu schlagen sind.

Dreimal standen sich Enochs und Schiele mit dem FSV Zwickau und den Würzburger Kickers gegenüber, das Ergebnis war jedes Mal das gleiche: 2:0 für den FSV! Konnten die Schwäne vor Enochs nicht gegen Würzburg gewinnen, änderte sich das mit dem US-Amerikaner auf dem Trainerstuhl.

Hitziges Wortgefecht

So erwischte der FSV Zwickau Würzburg in der vergangenen Saison zweimal eiskalt. Beim Sieg in der Hinrunde nutzten sie individuelle Fehler der Kickers aus, es endete damit eine fünf Spiele andauernde Sieglos-Serie für die Schwäne. Nicht nur auf dem Platz ging es dabei heiß her, an der Seitenlinie sagten sich Enochs und Schiele Auge in Auge die Meinung. Im Rückspiel rang der FSV die Würzburger, die mit zwei Platzverweisen haderten, dann erneut nieder.

Auch im Hinspiel der laufenden Saison setzten sich die Schwäne nicht unverdient durch, zeigten sich effektiv in der Chancenverwertung und mit einem starken Brinkies zwischen den Pfosten. Dieser hielt damals die Null - so wie er es auch im letzten Ligaspiel gegen den FCK machte (0:0).

Defensive entscheidend?

"So wie meine Mannschaft dagegengehalten hat: Das war sehr, sehr gut, so kenne ich die Truppe", sagte Joe Enochs auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zum Auswärtspunkt in Kaiserslautern, den auch Michael Schiele registriert haben dürfte.

Dieser habe sich in der jüngsten Partie des FWK gegen Braunschweig (3:1) auf einen tiefstehenden Gegner vorbereitet, was bereits früh Früchte trug. Nur auf die Defensive zu vertrauen, ist also voraussichtlich die falsche Herangehensweise, wenn es gegen die formstarken Kickers geht. Vielmehr ist der FSV selbst in der Offensive gefordert, um den Mainfranken ein Schnippchen zu schlagen. Was Würzburg-Schreck Enochs ausheckt, wird sich am Samstag zeigen. Dann wird die Partie um 14 Uhr angepfiffen.

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