FSV Zwickau: Ziegner für Auslandsaufgabe offen

FSV-Coach prüft Angebote

Auf Jobsuche: Zwickaus Trainer Torsten Ziegner

Wohin führt sein Weg? FSV-Coach Torsten Ziegner © imago/osnapix

Torsten Ziegner bastelt außer am Klassenerhalt mit dem FSV Zwickau auch an seiner weiteren Trainer-Karriere. Der zum Saisonende scheidende Coach prüft nach eigenen Angaben Möglichkeiten auf unterschiedlichen Ebenen und schließt dabei auch ein Engagement außerhalb Deutschlands nicht aus.

Das Ausland ist durchaus eine Option für mich. (FSV-Trainer Torsten Ziegner)

Bei seiner Entscheidung richte er sich nicht nach Land und Liga, sagte Ziegner der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 20.03.2018). „Das Ausland ist durchaus eine Option für mich“, erklärte der 40-Jährige.

Scheinbar ist Ziegner auch nicht auf eine Tätigkeit im Profibereich festgelegt. Neben einer Aufgabe bei einer Männermannschaft kann er sich laut eigener Aussage auch einen Job „als Trainer eines ambitionierten Nachwuchsteams“ vorstellen.

Zwickaus Rahmenbedingungen nicht ausreichend

Ziegner hatte Ende vergangenen Monats ein Zwickauer Angebot zur Verlängerung seines am Saisonschluss auslaufenden Vertrags abgelehnt. Zuvor erklärte der frühere Profi in einem Interview eine weitere Professionallsierung der Rahmenbedingungen bei den „Schwänen“ zur Voraussetzung für die Fortführung seiner sechsjährigen Tätigkeit bei den Westsachsen, was der Klub zumindest nicht in dem von Ziegner beschriebenen Zeitfenster garantieren konnte.

Schon in den Verhandlungen mit FSV-Sportchef David Wagner war Ziegner außerdem auch die persönliche Perspektive sehr wichtig gewesen. Weiterhin stellt der Coach denn auch heraus, sich auf einer künftigen Station „als Mensch und Trainer weiterentwickeln“ zu wollen.

Seine Bereitschaft auch zur Übernahme einer Junioren-Mannschaft ist auch nur vordergründig ein Widerspruch zu Ziegners grundsätzlich höheren Ambitionen. Vielmehr könnte sich ein solcher Schritt strategisch als kluger Schachzug erweisen.

Bislang nämlich hat sich Ziegner nicht zuletzt auch durch seinen „Stallgeruch“ nur in Zwickau mit dem Drittliga-Aufstieg vor zwei Jahren und dem souveränen Klassenerhalt in der vergangenen Saison bewiesen und ist damit für formal in Betracht kommende Vereine womöglich nicht erste Wahl. Würde der Coach jedoch in Zukunft bei einem Spitzenklub den wertvollen Nachwuchs voranbringen, wäre Ziegner bei seinem künftigen Verein danach im Falle eines regulären oder vorzeitigen Trainerwechsels mutmaßlich ein ernsthafter Kandidat.

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