FSV Zwickau: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2018

Zwei Spieler ragen hervor

Christian Bickel im Zweikampf mit Daniel Wein.

Spielte nach schwerer Verletzung im Vorjahr in Zwickau groß aus: Christian Bickel. ©Imago/Picture Point

Elf Mal griff der FSV Zwickau im Sommer auf dem Transfermarkt zu. Der Start war mit acht Punkten aus den ersten vier Spielen verheißungsvoll, doch dann folgte der Absturz bis auf Rang 16. Bis zur Winterpause stabilisierten sich die Schwäne aber wieder und überwintern im Mittelfeld der Tabelle. Welchen Anteil haben daran die Neuzugänge? Hier kommt die Bilanz der Neuen.

Guter Griff:

Christian Bickel
Verpasste einen Großteil der Vorsaison für Paderborn mit einem Kreuzbandriss, ist seit seinem Wechsel aber wieder voll belastbar. Der Start war mit drei Vorlagen nach fünf Spieltagen verheißungsvoll, der 27-Jährige konnte diese Quote aber nicht halten. Trotzdem ist der Offensiv-Allrounder im Mittelfeld gesetzt.

Julius Reinhardt
Kam nach einem enttäuschenden Jahr inklusive Abstieg und Insolvenz aus Chemnitz und etablierte sich sofort in der Startelf. Fehlte nur ein Mal nach einer Gelbsperre, sonst im defensiven Mittelfeld gesetzt. Stellte seinen persönlichen Rekord von drei Saisontoren bereits ein. Nicht aus der Mannschaft wegzudenken.

Ausbaufähig:

Janik Mäder
Der Mittelfeldspieler wurde in der Jugend von RB Leipzig ausgebildet und kam von Regionalligist Meuselwitz. Konnte sich bislang nicht durchsetzen. Fünf Einsätze, keiner davon länger als 25 Minuten. Saß acht Mal ohne Einwechslung auf der Bank, fehlte zwischenzeitlich drei Partien wegen eines Kapselrisses.

Lion Lauberbach
Blieb nach dem Abstieg von Erfurt in der 3. Liga und stand bisher zwölf Mal für Zwickau auf dem Feld, sechs Mal in der Startelf. Der 20-Jährige wartet noch auf seinen ersten Treffer und muss effektiver werden, überzeugt aber durch Einsatzbereitschaft und deutete sein Potential mehrfach an.

Tarsis Bonga
Kam aus der Reserve von Fortuna Düsseldorf. Der 21-Jährige agiert vor allem als Joker, wurde in elf seiner 18 Spiele eingewechselt. Hat mit einem Treffer und zwei Vorlagen noch Luft nach oben und bei Teilen der Fans ob seiner Torflaute einen schweren Stand.

Matti Kamenz
Als Nummer zwei und ohne Profi-Einsatz kam der Torhüter im Sommer aus Cottbus. Rückte ab dem siebten Spieltag zwischen die Pfosten, nachdem sich Stammtorhüter Johannes Brinkies einen Innenbandanriss zuzog. Kassierte in fünf Spielen neun Gegentore und musste nach Brinkies Rückkehr wieder auf der Bank Platz nehmen.

Manolo Rodas
Der 22-Jährige ist noch kein Faktor im Zwickauer Spiel. Kam von der zweiten Mannschaft des SC Freiburg und saß 18 Mal auf der Bank. Erst zwei Einwechslungen, in denen er 17 Minuten auf dem Feld stand.

Alexandros Kartalis
Der Grieche wechselte vom Kleeblatt zu den Schwänen, lief in der Vorsaison noch für die zweite Mannschaft Fürths in der Regionalliga auf. Empfahl sich über Einwechslungen für einen Stammplatz und machte insgesamt 14 Partien. Noch ohne Torbeteiligung.

Kevin Hoffmann
Bis Saisonende von Zweitligist Regensburg ausgeliehen. Stand drei Mal in der Startelf und wurde acht Mal eingewechselt. Kommt im offensiven Mittelfeld nicht an Mike Könnecke vorbei. Bereitete beim 2:1-Sieg über Uerdingen beide Tore vor.

Nicht zu bewerten:

Nico Beyer
Das Eigengewächs von Hertha BSC wechselte aus der zweiten Mannschaft der Hauptstädter nach Zwickau. Verpasste nach einer Knöchelverletzung die ersten zehn Spieltage und stand seitdem nur drei Mal im Kader. Gegen Wehen Wiesbaden wurde er eine Minute vor Schluss eingewechselt.

Bryan Gaul
Der US-Amerikaner kam aus Elversberg und zog sich im ersten Training im Juni einen Innenbandriss zu. Da die Verletzung nicht gut heilte, wurde Ende August eine Operation durchgeführt. Der Innenverteidiger ist bislang noch nicht einsatzbereit.

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