Großaspach zeigt sich verbessert

SG lässt in Würzburg Großchancen liegen

Sonnenhof Großaspachs Michael Vitzthum beim Torschuss

Die SG erarbeitete sich gegen Würzburg gute Chancen, wie hier durch Michael Vitzthum. ©Imago/Jan Huebner

Am Ende stand ein gewohntes Ergebnis für den Dorfklub zu Buche. Mit 0:0 trennte er sich von den Würzburger Kickers, bereits das fünfte torlose Remis in dieser Saison. Dabei täuscht das Ergebnis über den Spielverlauf hinweg, oder wie es Interimscoach Zlatko Blaskic auf der PK nach dem Spiel ausdrückte: „Es hätte auch 2:2 ausgehen können.“

Großaspach erarbeitete sich nämlich vor allem in der zweiten Hälfte Großchancen, scheiterte allerdings an der schwachen Chancenverwertung. Dass sich Großaspach spielerisch verbessert zeigte, lag zum einen an den Umstellungen von Blaskic und zum anderen an einer veränderten Herangehensweise.

Vitzthum mit Licht und Schatten

„Wir haben Würzburg durch unser Pressing vor große Probleme gestellt“, so der Interimstrainer über den Auftritt seiner Mannschaft, mit dem er vor allem in der zweiten Hälfte „sehr zufrieden“ sei, wie er nach dem Spiel am Mikrofon bei Telekom Sport sagte.

Wir sind als Mannschaft enger zusammengerückt. (Michael Vitzthum)

Neu in die Startelf nahm Blaskic Timo Röttger, der sich in der Offensive einmal mehr als Unruheherd bewies sowie Patrick Choroba. Auf der linken offensiven Außenbahn im Aspacher 4-2-3-1 durfte erstmals in dieser Saison Michael Vitzthum beginnen. Er kam bislang noch überhaupt nicht zum Einsatz, zeigte eine beherzte Leistung, ließ allerdings auch große Möglichkeiten liegen.

Team hält zusammen

Nach dem Spiel entschuldigte sich der 26-Jährige bei der Mannschaft dafür – und machte einen Trainereffekt aus. „Der Zlatko hat seine Sache super gemacht. Wir sind als Mannschaft enger zusammengerückt.“

Im Angriff zeigte sich die mit erst sieben Saisontoren schwächste Offensive der Liga also deutlich verbessert, ließ allerdings in der Defensive auch einige Großchancen für die Würzburger Kickers zu. Die richtige Mischung zu finden, wird die Hauptaufgabe für die anstehende Länderspielpause werden – für welchen Trainer, das ist weiterhin offen.

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