Günther-Schmidt eine Option für Jenas Startelf

Angreifer fehlte rund zehn Wochen

Julian Günther-Schmidt ist für das Heimspiel gegen Aalen eine Option für die Startelf.

Traf vergangene Saison acht Mal für Jena in der 3. Liga: Julian Günther-Schmidt. ©Imago/Karina Hessland

Nach lediglich zwei Punkten aus den letzten sechs Spielen ist Carl Zeiss Jena mittlerweile auf einen Abstiegsplatz abgestürzt. Im Heimspiel gegen Aalen am Freitag muss vor allem im Angriff der Knoten platzen, in den letzten drei Ligaspielen erzielte Jena nur einen einzigen Treffer.

Darum war das 8:0 im Landespokal unter der Woche Balsam für die Seele. Auch die Rückkehr von Julian Günther-Schmidt machte Hoffnung.

Gelungenes Comeback

„Er war zehn Wochen raus, kam aber aus der Reha in einem sehr guten Zustand zurück. Er macht jede Einheit voll mit, hat keine Angst, keine Schmerzen und zieht voll durch“, lobte Mark Zimmermann den 24-jährigen Rekonvaleszenten in der Bild (Ausgabe vom 18.10.2018).

Nachdem er bisher nur am 1. Spieltag auflaufen konnte und im Anschluss verletzt ausfiel, wurde er im Landespokal 20 Minuten vor dem Ende eingewechselt und trug sich gleich in die Torschützenliste ein. „Das ist eine Option“, gab Zimmermann im Hinblick auf einen Startelfeinsatz Günther-Schmidts gegen Aalen Einblick in seine Planungen.

Startelf oder Joker?

Gut möglich ist aber auch, dass sich die Leihgabe des FC Augsburg bei Spielbeginn auf der Bank wiederfinden könnte. So bliebe ihm die Rolle des Jokers, was auch im Hinblick auf eine dosierte Belastungssteigerung durchaus Sinn ergeben würde. Ob seine Fitness schon für 90 Minuten ausreicht, darf in Anbetracht der langen Ausfallzeit ohnehin bezweifelt werden.

Da Brügmann (drei Ligatore) und Tietz (ein Ligator) im Landespokal ebenfalls trafen und so Selbstvertrauen tanken konnten, ist Zimmermann auch nicht zu personellen Veränderungen gezwungen. Klar ist aber auch, dass sich die Last des Toreschießens durch Günther-Schmidts Rückkehr wieder auf mehrere Schultern verteilt und Druck von Brügmann und Tietz nimmt. Der schien das Duo zuletzt vor dem gegnerischen Tor fast zu erdrücken.

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