Hallescher FC: Ajani zögert mit Vertragsverlängerung

Keine Entscheidung in 2018

Bisher erzielte der Flügelstürmer ein Tor und gab drei Vorlagen.

Nicht aus der Stammelf des HFC wegzudenken: Marvin Ajani. ©Imago/viadata

Bereits Ende Oktober machte HFC-Trainer Torsten Ziegner Gespräche mit einigen Stammspielern, deren Verträge am Saionende auslaufen, öffentlich. Braydon Manu, Niklas Landgraf, Moritz Heyer und Marvin Ajani will er unbedingt halten.

Hungrig nach mehr

Vollzug konnte der Klub bisher aber nur bei Landgraf vermelden, der bis 2021 verlängerte. Ansonsten blieb es ruhig. Jetzt meldet sich Ajani in der Bild (Ausgabe vom 17.11.2018) zu Wort. „Wir machen uns keinen Stress, setzen uns bis zur Winterpause nochmal zusammen und schauen, wie weit wir kommen“, so der Flügelspieler.

Dass es der 25-Jährige nicht eilig hat, ist verständlich. Kurz bevor das Transferfenster im Sommer geschlossen wurde, lehnte Halle ein Angebot aus der 2. Bundesliga für Ajani ab. Er selbst machte keinen Hehl aus seinem Ziel, es eine Klasse höher versuchen zu wollen. Doch obwohl der Klub dem einen Riegel vorschob, hängte er sich weiterhin rein.

Andere Klubs schauen genau hin

An allen 15 Spieltagen stand Ajani in der Startelf und sorgte mit ansprechenden Leistungen dafür, dass das Interesse aus dem Unterhaus sicherlich nicht abgekühlt ist. Zumal die Kombination aus einem jungen Spieler, der noch nicht am Ende seiner Entwicklung ist, und einem auslaufenden Arbeitsvertrag ihn sehr attraktiv für den Markt macht.

„Dieses Jahr wird noch nichts unterschrieben werden“, kündigte er jedenfalls an. Somit steht Halle vor der Frage: Gibt man ihn im Winter ab, um wenigstens noch eine – vermutlich geringe – Ablöse zu erhalten, oder riskiert man einen ablösefreien Abgang im Sommer, kann bis dahin aber noch auf seine sportlichen Qualitäten zurückgreifen?

Optimal wäre es, wir steigen auf. (Marvin Ajani)

Eine dritte Möglichkeit bringt Ajani selbst ins Spiel: „Optimal wäre es, wir steigen auf. Davon träumt jeder. Wenn die Mannschaft so zusammenbleibt, ist sie ein konkurrenzfähiges Team für das obere Drittel.“

Mit Blick auf die Tabelle ist dieses Szenario gar nicht mal so abwegig. Als Tabellen-Siebter hat Halle derzeit lediglich zwei Punkte Rückstand auf die Aufstiegsplätze. Können die Verantwortlichen Ajani von der sportlichen Perspektive überzeugen, könnte das auch eine Signalwirkung für die Gespräche mit Manu und Heyer haben.

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