Hallescher FC: Das machen Zenga & Co. heute

Griechenland, Italien und Deutschland

Will es im zweiten Versuch in der 2. Bundesliga schaffen: Erik Zenga.

An acht Toren war Erik Zenga in der vergangenen Saison für Halle direkt beteiligt. ©Imago/Revierfoto

Im Sommer blieb in Halle kaum ein Stein auf dem anderen. 15 Spieler kamen, dafür mussten gleich 17 Kicker Platz machen. So zum Beispiel Erik Zenga, dessen einjährige Leihe vom SV Sandhausen im Sommer auslief und der sich beim Zweitligisten im zweiten Anlauf durchsetzen will.

Wie es für ihn am Hardtwald läuft, wo die anderen 16 Spieler gelandet sind und wie es aktuell für sie läuft, das erfahrt Ihr hier.

Royal-Dominique Fennell
Beim VfR Aalen brauchte der US-Amerikaner etwas Zeit, seinen Platz finden. Sieben Startelfeinsätzen stehen fünf Einwechslungen gegenüber, dazu machte er eine Hälfte der Spiele in der Innenverteidigung, die anderen im defensiven Mittelfeld. In den letzten drei Spielen durfte er als Innenverteidiger immer über 90 Minuten ran und scheint angekommen zu sein.

Klaus Gjasula
Der 28-Jährige konnte bei Zweitligist Paderborn sofort die Lücke schließen, die der Abgang von Robin Krauße hinterlassen hat. Gewohnt bissig beackerte er bei seinen acht Startelfeinsätzen das defensive Mittelfeld für den stark in die Saison gestarteten Aufsteiger und holte sich bereits am neunten Spieltag seine fünfte gelbe Karte ab.

Tobias Müller
Seinen Start in Magdeburg kann man getrost als durchwachsen bezeichnen. Nach drei Startelfeinsätzen verletzte sich der Innenverteidiger gegen Ingolstadt und musste ein Spiel aussetzen. Im Anschluss saß er in drei von fünf Spielen nur auf der Bank. Nachdem er sich gegen Heidenheim innerhalb von vier Minuten die gelb-rote Karte abholte, muss er erneut pausieren.

Stefan Kleineheismann
Nach drei Jahren Halle kickt der Innenverteidiger mittlerweile beim FC Schweinfurt. Den noch ungeschlagenen Tabellenzweiten der Regionalliga Bayern führt er als Kapitän aufs Feld und stand an 13 von 16 Spieltagen als Abwehrchef in der Startelf.

Petar Sliskovic
25 Spiele verpasste der Angreifer in der vergangenen Saison verletzungsbedingt, in dieser Spielzeit nimmt er in der Regionalliga einen neuen Anlauf. Für Viktoria Berlin läuft er mal im Sturmzentrum und mal auf dem linken Flügel auf, nach elf Spielen hat er bereits sieben Tore erzielt. Kurios: Diese sieben Treffer verteilen sich auf vier Spiele.

Benjamin Pintol
Obwohl ihn eine Fußverletzung in der Vorsaison nur acht Ligaspiele bestreiten ließ, schlug Fortuna Köln im Sommer zu. Bisher konnte der Angreifer aber noch nicht in der Südstadt auflaufen. Seine Fußverletzung ist nach wie vor nicht auskuriert und ein Datum für ein Comeback gibt es ebenfalls noch nicht.

Hilal El-Helwe
Dass es nicht rund läuft, wäre untertrieben: Nach sieben Spieltagen beim griechischen Erstligisten Apollon Smyrnis hat der gebürtige Hannoveraner bereits drei Trainer erlebt. Sein neuer Klub verlor alle sieben Spiele, der Mittelstürmer konnte das in vier Einsätzen (ein Tor) nicht verhindern und darf sich auf eine harte Saison gefasst machen.

Martin Röser
Der Start bei seinem neuen Klub Karlsruhe war verheißungsvoll, an den ersten fünf Spieltagen stand er entweder als Rechtsaußen oder Mittelstürmer im Startaufgebot. Dann startete das Sturmduo Marvin Pourié und Anton Fink durch, auf rechts lief ihm Choi Kyoung-rok den Rang ab und er kam in sieben Spielen nur noch vier Mal als Joker zum Einsatz.

Pascal Pannier
Seine Suche nach mehr Spielpraxis führte den 19-Jährigen zu Lok Leipzig. Beim Tabellenvorletzten der Regionalliga Nordost hat der zentrale Mittelfeldspieler aber einen schweren Stand. Drei Mal schaffte er es nicht in den Kader, acht Mal saß er nur auf der Bank. Nach zwei Einsätzen stehen für ihn erst 48 Einsatzminuten in der Statistik.

Max Barnofsky
Nur zwölf Einsätze in der Vorsaison, eine Perspektive nicht in Sicht, also entschied sich der Verteidiger für den Schritt ins Ausland. Beim italienischen Zweitligsten Carpi läuft es aber auch noch nicht für den 23-Jährigen: Er schaffte es erst drei Mal in den Spieltagskader, auf seinen ersten Einsatz wartet er nach acht Spieltagen aber noch.

Fabian Baumgärtel
Mit vier Toren und fünf Vorlagen in der Vorsaison schien sich der Linksverteidiger für höhere Aufgaben zu empfehlen, stattdessen entschied er sich für den Wechsel eine Klasse tiefer. Er ist bei Regionalligist Viktoria Köln hinten links gesetzt und absolvierte zehn von elf spielen, neun davon in der Startelf. Mit einer Vorlage ist er aber nicht mehr so torgefährlich wie im Vorjahr.

Fabian Franke
Der Innenverteidiger hatte in seiner Karriere immer wieder mit Problemen an der Achillessehne zu kämpfen, verpasste deswegen auch die komplette Hinrunde. Für ihn ging es runter in die 6. Liga zum SSV Markranstädt, wo er in seinem ersten Spiel direkt mit der Ampelkarte vom Platz flog. Nachdem er die Sperre abgesessen hat, stand er aber immer in der Startelf.

Oliver Schnitzler
In der Saisonvorbereitung seines neuen Klubs Preußen Münster entschied der 23-Jährige das Duell um die Nummer eins gegen Maximilian Schulze Niehues knapp für sich. Am fünften Spieltag gegen Osnabrück zog er sich jedoch eine Gehirnerschütterung zu und verlor seinen Stammplatz wieder, so bleibt ihm momentan nur der Platz auf der Bank.

Justin Neumann
Der 20-Jährige verabschiedete sich im Sommer vom Traum des Profi-Fußballs. Zahlreiche Verletzungen in der Vergangenheit dürften ihren Teil zu dieser Entscheidung beigetragen haben. Ganz ohne Fußball geht es aber nicht, er ist noch in der Landesklasse für die SG Trebitz aktiv.

Michael Netolitzky
Der Torhüter schloss sich der zweiten Mannschaft des FC Bayern in der Regionalliga an. Der Empfang fiel frostig aus, einige Fans nahmen dem Torhüter seine vier Jahre beim Stadtrivalen 1860 übel. Auch sportlich läuft’s nicht, der 24-Jährige ist in der Hierarchie der Torhüter nur die Nummer drei, lediglich an drei Spieltagen schaffte er es auf die Bank.

Vincent-Louis Stenzel
Wirklich nachhaltig konnte sich der Flügelstürmer bei seinem neuen Arbeitgeber Carl Zeiss Jena noch nicht empfehlen. An acht Spieltagen saß er nur auf der Bank, wurde jeweils zwei Mal ein- oder ausgewechselt. Da sein Vertrag nur bis Ende des Kalenderjahres gilt, muss sich der 22-Jährige noch steigern.

Erik Zenga
Für den 25-Jährigen ging es nach einjähriger Leihe zurück nach Sandhausen. Dort will sich der zentrale Mittelfeldspieler im zweiten Anlauf durchsetzen, bisher hat das weder unter Kenan Kocak noch dessen Nachfolger Uwe Koschinat geklappt. Fünf Mal stand er überhaupt nicht im Kader, nach zehn Spieltagen hat er erst 213 Minuten gespielt.

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