Hallescher FC: Durch Frühstart zum Sieg?

Keiner trifft zeitiger als der HFC

Braydon Manu vom Halleschen FC im Laufduell

Braydon Manu (l.) und Co. trafen bereits sechsmal in der Anfangsviertelstunde ©Imago/Manngold

Der HFC steht auf Rang elf momentan gut da, allerdings beträgt die Differenz zu den Abstiegsrängen in der ausgeglichenen dritten Liga lediglich vier Punkte. Die kommende Partie gegen Preußen Münster könnte für das Schmitt-Team zu einer richtungsweisenden Begegnung werden, denn gewinnt es gegen Preußen, würde der Abstand auf den Kontrahenten auf sechs Punkte anwachsen.

Kurze Anlaufzeit

In der Partie am Freitag setzen die Hallenser dann voraussichtlich wieder auf eine Qualität, mit der sie in dieser Saison bereits des Öfteren punkten konnten. Keiner trifft nämlich früher als der HFC. 22 Treffer schossen Ajani und Co. bisher, allein sechs davon in der Anfangsviertelstunde. Nur die Spitzenteams Paderborn und Magdeburg trafen in dieser Phase genauso oft.

Durchschnittlich schießt Halle den ersten Treffer sogar schon in der 12. Minute. Zum Vergleich: Selbst Spitzenreiter Paderborn lässt sich mit dem Toreschießen im Verhältnis zum HFC lange Zeit, trifft im Schnitt erst in Minute 21.

Wieder ein Freitags-Sieg gegen Münster?

Ob die Schmitt-Truppe diese Stärke auch gegen Münster ausspielen kann, ist allerdings fraglich. Denn die Preußen kassierten in der ersten Spielviertelstunde  erst zwei Gegentore. Zu keinem anderen Zeitpunkt des Spiels müssen sie weniger Treffer hinnehmen.

In der letzten Saison trafen beide Mannschaften in Halle auch in einem Freitagsspiel aufeinander. Damals legte gar Münster einen Frühstart hin, führte durch Grimaldi nach vier Minuten bereits mit 1:0, ehe der HFC die Partie durch Tore von Pintol und Baumgärtel drehte.

Erstgenannter ist aufgrund seiner Verletzung für die kommende Partie allerdings keine Option, dafür gaben die Hallenser im Falle von Marvin Ajani Entwarnung, er kann auflaufen. Außerdem konnten zuletzt Fabian Franke und Vincent-Louis Stenzel wieder auf den Platz zurückkehren und stellen somit eine Kader-Alternative dar.

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