Hallescher FC: Erkenntnisse aus dem 4:0 gegen Uerdingen

HFC mit besonderer Stärke vor der Pause

Toni Lindenhahn gegen Manuel Konrad

Führte Halle mit einer starken Leistung zum Sieg: Toni Lindenhahn (l.). ©Imago/VIADATA

„Es rappelt im Karton“ – diese Liedzeile der Tormusik im Erdgas Sportpark erklang am gestrigen Freitag gegen Uerdingen viermal und dürfte so manchen Fan als Ohrwurm mit nach Hause begleitet haben. 4:0 bezwangen die Hallenser den Konkurrenten im Aufstiegskampf und feierte damit einen Sieg, den in dieser Art und Weise wohl nur die wenigsten erwartet hätten.

Denn zuvor blieb Halle bekanntlich vier Spiele in Folge ohne Torerfolg. Mit den vier Treffern gegen den KFC trafen Fetsch und Co. so oft, wie in den acht Spielen davor zusammen. Zum ersten Mal seit dem ersten Spieltag der vergangenen Saison (4:4 gegen Paderborn) gelangen Halle vier Tore in einer Ligapartie.

Nicht nur der Angriff überzeugt

Bei all des Lobes über die Offensive der Hallenser, die von einem glänzend aufgelegten Toni Lindenhahn als Spielmacher angeführt wurde, wollte Torsten Ziegner nach der Partie nicht nur auf den überzeugenden Angriff eingehen. Viel mehr sprach er auf der Vereinshomepage von einer „geschlossenen Mannschaftsleistung“ und rückte auch die Defensive in den Vordergrund.

„Was die defensive Kette gegen den Dreiersturm der Uerdinger mit Beister, Aigner und Osawe geleistet hat, war phänomenal“, so der Fußballlehrer. Die Dreierkette war diesmal mit Schilk, Heyer und Landgraf besetzt. Während die beiden letztgenannten dort Stammgäste sind, nutzte Schilk, der die letzten drei Partien auf der Bank schmoren musste, seine Chance und lieferte eine gute Vorstellung ab.

Besondere Stärke

Gegen Uerdingen zeigte die Ziegner-Elf außerdem eine Stärke, die sie schon die ganze Saison über auszeichnet. Keine Mannschaft liegt nämlich so häufig zur Halbzeit in Führung wie der HFC. Außerdem ist Halle clever genug, die Führungen zu verwalten oder wie gestern sogar auszubauen, denn keins dieser elf Spiele verloren die Saalestädter, gewannen zehn davon.

Interessant ist dies insbesondere im Hinblick auf die kommenden Gegner Aalen und Cottbus. In den Hinspielen gegen den VfR und Energie trat nämlich genau die angesprochene Stärke zu Tage, Halle führt bereits zur Halbzeit und gewann beide Partien. Für eine Wiederholung dessen gegen im Abstiegskampf steckende Gegner wird allerdings eine willensstarke Leistung wie gegen Uerdingen unerlässlich sein.

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