Hallescher FC: Gjasula-Konter nach Pintols Panikmache

Kapitän erwartet für Klassenerhalt keinerlei Probleme

Ohne Angst vor Abstiegskampf: Halles Kapitän Klaus Gjasula

Keine Sorgen um Klassenerhalt: HFC-Kapitän Klaus Gjasula © imago

Beim Halleschen FC gehen nach dem Umbau der Vereinsführung die Meinungen im Kader zur sportlichen Situation offenbar weit auseinander. Kapitän Klaus Gjasula setzte vor dem Heimspiel gegen Relegationsanwärter Fortuna Köln (Sonntag) den jüngsten Warnungen von Mitspieler Benjamin Pintol vor einer Verwicklung in den Abstiegskampf Zuversicht und vollkommene Selbstsicherheit entgegen.

Wir kommen nicht mit den Abstiegsrängen in Berührung. (HFC-Kapitän Klaus Gjasula)

Zwar könne es „mal ganz schnell“ gehen, sagte auch Gjasula der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 02.03.2018). Doch zugleich schloss der 28-Jährige eine späte Gefährdung des Klassenerhalts praktisch aus: „Wir sind so gut, dass wir nicht mit den Abstiegsrängen in Verbindung kommen.“

Vorsprung zur Abstiegszone vergrößert

Pintol hatte zuvor an gleicher Stelle öffentlich Alarm geschlagen („Wir dürfen nur noch nach unten gucken“). Nach lediglich sieben Punkten aus den sechs Spielen nach der Winterpause und sogar nur einem Zähler aus den vergangenen drei Begegnungen rangiert Halle auf dem vorletzten Nichtabstiegsplatz sieben Punkte vor der roten Zone.

Durch einen Vergleich mit der Hinrunden-Tabelle jedoch wird Gjasulas Zuversicht zumindest nachvollziehbar. Denn immerhin haben die Saalestädter ihren Vorsprung auf die Abstiegsränge seit Abschluss der ersten Saisonhälfte um drei Zähler vergrößern können. Zudem hält der Deutsch-Albaner den HFC gegenüber früheren Absteigern wie seinem Ex-Klub Stuttgarter Kickers für „eine stabilere Mannschaft“.

Im Vertrauen auf die eigenen Stärken der Mannschaft von Trainer Rico Schmitt schaut Gjasula auch ausdrücklich nicht auf den Chemnitzer FC als derzeit noch bestes Team im Abstiegsbereich der Tabelle: „Um Rechenspiele mache ich mir gar keine Gedanken.“

Außerdem sagt der erfahrene Mittelfeldspieler eine Trendwende für sein Team in der bevorstehenden „englischen Woche“ und damit die mögliche Beseitigung allergrößter Zwefel an der weiteren Drittliga-Zugehörigkeit seines Teams voraus. Aus der Begegnung mit Köln sowie den Kellerduellen mit Werder Bremen II (Mittwoch) und in Chemnitz (11. März) erwartet Gjasula „realistisch vier bis sechs Punkte“.