Hallescher FC: Kapitän Washausen will Teamgeist stärken

Gjasula-Nachfolger überzeugt durch Haltung

Jan Washausen vom Halleschen FC

Trug die Binde schon bei den ersten Testspielen: Jan Washausen. ©Imago/Köhn

Beim Halleschen FC möchte Jan Washausen nach seiner Ernennung zum neuen Kapitän mehr als nur der verlängerte Arm von Trainer Torsten Ziegner auf dem Platz sein. Der Nachfolger des zum Zweitliga-Aufsteiger SC Paderborn gewechselten Klaus Gjasula will besonders nach innen wirken und den Zusammenhalt der Mannschaft stärken.

Es geht mir ums Klima in der Kabine. (HFC-Kapitän Jan Washausen)

Er schreie seine Kollegen nicht zusammen, betonte Washausen in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 03.07.2018) nach Ziegners Entscheidung über die Vergabe der Spielführerbinde im Trainingslager in Bad Blankenburg. „Es geht mir ums Klima in der Kabine. Der Teamgeist muss gelebt werden“, zitierte die Mitteldeutsche Zeitung den gebürtigen Göttinger.

Führungsqualitäten für Ziegner entscheidend

Durch seine Haltung ist Washausen für Ziegner eine nur folgerichtige Wahl gewesen. In der neu zusammengestellten Gruppe sei „eine objektive Wahl schwierig“ gewesen, meinte der Coach: „Es geht darum, was der Mannschaft hilft und nicht um Freundschaften.“

Hilfreich war sein Wissen um Washausens Qualitäten als Defensivspieler aus der halbjährigen Zusammenarbeit in der vergangenen Rückrunde beim FSV Zwickau gleichwohl. „Jan hat gezeigt, dass er eine Mannschaft ordnen und motivieren kann und auch die nötige Sozialkompetenz besitzt“, berichtete Ziegner über seine bisherigen Erfahrungen mit seinem Kapitän.

Bei der Bestimmung von Washausens Stellvertreter Sebastian Mai setzte Ziegner bewusst einen Gegenpol zum neuen Anführer. Der vom Ligarivalen Preußen Münster gekommene Abwehrspieler ist in der Kommunikation auf dem Platz kaum zu überhören. „Das ist ein ganz wichtiger Punkt“, erläuterte Ziegner seine Entscheidung für den Sachsen.

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