Hallescher FC: Klub-Boss Schädlich stärkt Schmitt den Rücken

Noch kein Ultimatum für HFC-Coach

Unter Druck: HFC-Trainer Rico Schmitt

Genießt noch Vertrauen: HFC-Trainer Rico Schmitt © imago

Trotz des enttäuschenden Saisonstarts kann Trainer Rico Schmitt beim Halleschen FC vorerst auf das Vertrauen der Vereinsspitze bauen. Vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger SpVgg Unterhaching (Samstag) stärkte Präsident Michael Schädlich dem Coach zumindest vorläufig den Rücken.

Im Moment ist er sehr nah am Team. (HFC-Chef Michael Schädlich über Trainer Rico Schmitt)

Ein Ultimatum für Schmitt wollte Schädlich in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 18.08.2017) auch nicht stellen. „Entscheidungen müssen manchmal kurzfristig getroffen werden, wenn es die Situation erfordert. So etwas wird aber nur zum Thema, wenn Rico Schmitt die Mannschaft nicht mehr erreichen würde. Im Moment ist er nach wie vor sehr nah am Team“, erklärte der 63-Jährige.

Druck auf Schmitt schon hoch

Alleine die neuerliche Thematisierung der Trainer-Frage durch den HFC-Boss allerdings verdeutlicht den schon erheblichen Druck auf Schmitt. Nach den ersten vier Punktspielen der neuen Saison ohne Sieg rangiert seine Mannschaft mit lediglich zwei Punkten nur aufgrund der Tordifferenz nicht auf einem Abstiegsplatz.

Mit dem Kampf um den Klassenerhalt jedoch will Schädlich in der angebrochenen Spielzeit grundsätzlich nur wenig zu tun bekommen. Zur Verbesserung der Tabellensituation fordert der Vereins-Chef, dass die Mannschaft nunmehr zusammenfindet und die Spieler den Erwartungsdruck aushalten. Alibis für eine Verwicklung in den Abstiegskampf würde es von ihm nicht geben, betonte Schädlich.

Mit Blick auf die Begegnung der Saale-Städter mit Unterhaching appellierte der HFC-Chef an den Zusammenhalt von Schmitts Spielern. Für das dringend benötigte Erfolgserlebnis, meinte Schädlich, dürfe man sich nicht zerfleischen und müsse die Unzufriedenheit in positive Energie umwandeln.

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