Hallescher FC: Schädlich ohne Angst vor großen Namen

Optimismus vor Duellen mit Ex-Bundesligisten

Keine Angst vor großen Namen: Halles Präsident Michael Schädlich

Trotz namhafter Konkurrenz selbstbewusst: HFC-Chef Michael Schädlich @ imago/christian schroedter

Die Auf- und Abstiege von fünf früheren Bundesligisten in die dritte Liga macht Präsident Michael Schädlich beim Halleschen FC keine Sorgen um die künftige Konkurrenzfähigkeit seines Klubs. Der 63-Jährige liebäugelt sogar mit einer ebenbürtigen Rolle der Saale-Städter im „Konzert der Großen“.

Wir wollen uns nicht von vornherein hinten einordnen. (HFC-Präsident Michael Schädlich)

Schädlich demonstrierte jedenfalls in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 28.05.2018) mit Blick auf die inzwischen feststehende Zusammenstellung der Liga mit zahlreichen klangvollen Namen Selbstbewusstsein. „Wir wollen uns nicht von vornherein hinten einordnen“, sagte der Vereinschef.

Der HFC habe der HFC in den vergangenen Jahren gegen stärkere Mannschaften überwiegend besser ausgesehen, meinte Schädlich mit Blick auf insgesamt zehn frühere Erstligisten in der Klasse weiter und schürte Optimismus: „Vielleicht liegt uns diese Liga daher mehr.“

Aufbruchstimmung erwünscht

Schädlich hofft auf Signalwirkung nicht zuletzt durch die neue sportliche Führung mit Trainer Torsten Ziegner und Sportchef Ralf Heskamp. Der Verein wolle „Aufbruchstimmung“, betonte Halles Präsident.

Schädlichs Wunsch auf mehr als den Klassenerhalt basiert nach einigen Jahren im grauen Mittelmaß besonders auf dem bislang schon feststehenden Kader. Vor allem die jungen Spieler könnten sich noch schnell deutlich verbessern, sagte Schädlich eine Qualitätssteigerung voraus.

Einen entscheidenden Unterschied des künftigen Teams im Vergleich zu Halles bisheriger Mannschaft will Schädlich in der Motivation gerade der noch weniger erfahrenen Spieler ausgemacht haben. „Sie wollen noch etwas. Man hat gesehen, was passiert, wenn gestandenen Profis etwas Schmackes fehlt.“

Von der Attraktivität der Liga in der neuen Saison verspricht sich die Spitze des zuletzt finanziell gebeutelten HFC auch eine Verbesserung der Einnahmensituation. Aufgrund neuer namhafter Gegner wie den Aufsteigern Energie Cottbus und 1860 München oder den Absteigern Eintracht Braunschweig und 1. FC Kaiserslautern rechnet der Klub jedenfalls mit mehr Dauerkartenverkäufen.

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