Hallescher FC: Schmitt fehlt die Überzeugung

Gegen Paderborn müssen drei Punkte her

Rico Schmitt, Trainer des Halleschen FC.

Rico Schmitt feiert in der kommenden Woche sein einjähriges Dienstjubiläum in Halle. ©Imago

Lange Zeit befand sich der Hallesche FC in absoluter Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen. Das hat sich inzwischen geändert: Nach nur zwei Siegen in der Rückrunde ist der HFC von Rang vier auf Platz zehn zurückgefallen. Mittlerweile hat der Tabellendritte aus Osnabrück sieben Zähler mehr auf dem Konto als die Truppe von der Saale.

Wir müssen raus aus der Opferrolle. (Rico Schmitt)

Auch Trainer Rico Schmitt wirkte in den vergangenen Wochen zunehmend ratlos. Dennoch weiß er, worauf es beim Spiel gegen den Tabellenvorletzten Paderborn am Mittwoch (Anstoß: 19 Uhr) ankommen wird – Einsatz, Kampf und kein Gejammere. Schmitt sagte in der BILD (Ausgabe vom 04.04.2017): „Wir müssen raus aus der Opferrolle. Die Welt ist nicht gegen uns. Wir müssen mit Überzeugung spielen und uns bis zur letzten Sekunde zerreißen.“

Hartes Restprogramm

Womöglich ist Paderborn genau der richtige Gegner in der aktuellen Phase der Hallenser, denn die Ostwestfalen haben ihrerseits sieben der jüngsten acht Spiele verloren und befinden sich am Abgrund. Damit der HFC nicht auch nochmal in Bedrängnis gerät, wäre ein „Dreier“ am Mittwoch schon sehr beruhigend. Schließlich warten in den kommenden Wochen noch Gegner wie Osnabrück, Duisburg, Magdeburg und Kiel – also die Top 4 der Tabelle – auf die Mannschaft von Rico Schmitt.

Gegen den SCP muss der Hallesche FC allerdings, wieder einmal, auf Klaus Gjasula verzichten. Der Kapitän sah bei der 0:2-Niederlage in Zwickau am Sonntag bereits zum 15. Mal in der laufenden Spielzeit eine Gelbe Karte und ist damit zum vierten Mal (eine Gelb/Rote Karte war auch noch dabei) gesperrt.

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