Hallescher FC: Torwart-Duell noch offen

Müller und Eisele auf Augenhöhe

Trotz Konkurrenz selbstbewusst: HFC-Torwart Tom Müller

Will sich durchsetzen: HFC-Keeper Tom Müller © imago/picture point

Der Kampf beim Halleschen FC um die Nummer eins ist wenige Tage vor dem Saisonauftakt noch nicht entschieden. Eigengewächs Tom Müller und Neuzugang Kai Eisele ringen offenkundig auf Augenhöhe um den Stammplatz zwischen den Pfosten.

Es wird ein enges Rennen. (HFC-Torwarttrainer Marian Unger)

„Beide sind auf einem Level. Sie treiben sich gegenseitig an. Das Niveau ist gut“, berichtete Halles Torwart-Trainer Marian Unger in der Bild-Zeitung (Ausgabe vom 18.07.2018) von den Trainingseindrücken der beiden Keeper. Eine Festlegung gab der 34-Jährige allerdings noch nicht ab: „Es wird ein enges Rennen.“

Müller droht Degradierung

Müller war in der vergangenen Spielzeit unter dem damaligen Trainer Rico Schmitt als Schlussmann in der Regel gesetzt. Lediglich wegen Verletzungspausen und Rotsperren kam der 20-Jährige nur auf 22 Liga-Einsätze. Eisele konnte sich im Vorjahr bei Hansa Rostock nicht gegen Janis Blaswich durchsetzen und hofft nun in Halle auf den Durchbruch.

Vor dem Endspurt im Torhüter-Duell gibt sich Müller selbstbewusst und ohne Angst vor einer Degradierung zur Nummer zwei. „Ich gebe alles und bin guter Dinge“, sagte der gebürtige Dessauer: „Ich hoffe, dass ich am Ende die Nase vorne habe.“

Die Rivalität zu Eisele betrachtet Müller ohne Emotionen. Beide wollten das Beste für den Verein, sagte der Keeper zum Konkurrenzkampf: „Es bringt ja nix, dass wir uns die Köpfe einschlagen.“

Auch Unger lobt die Haltung seiner beiden rivalisierenden Torleute: „Sie gehen beide sehr professionell mit der Situation um.“

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