Hallescher FC: Was wurde aus den Abgängen 2017?

Das machen Aydemir, Pfeffer & Co. jetzt

Sascha Pfeffer schießt im Trikot des Halleschen FC. Jetzt kickt er für Lok Leipzig

Sascha Pfeffer spielt jetzt bei Lok Leipzig, ist jedoch gerade außer Gefecht. ©Imago

Der Hallesche FC spielt momentan seine sechste Drittliga-Saison in Folge. Im Vergleich zur letzten Spielzeit nicht mehr dabei sind acht Spieler, die sich in verschiedenste Ligen verteilt haben. Einer davon ist Sascha Pfeffer, der nun das Trikot von Lok Leipzig trägt.

Momentan steht der 30-Jährige jedoch nicht auf dem Platz, sondern absolviert nach einem Außenmeniskusriss eine Reha. Dabei mache er „Tag für Tag Fortschritte“ wie er im Gespräch mit Liga-Drei.de verriet.

Mit seinem neuen Verein will Pfeffer „so weit wie möglich oben mitspielen“. Derzeit liegt Lok Leipzig auf Rang fünf in der Regionalliga Nordost, möglicherweise ist in Zukunft jedoch mehr drin, denn „der Verein hat einen langfristigen Plan“, wie der Mittelfeldspieler sagt.

Kaffeetrinken, Essen gehen oder Playstation zocken (Sascha Pfeffer über den Kontakt zu den Ex-Kollegen)

Momentan führt jedoch Cottbus die Liga an. Den Lausitzern traut Pfeffer den Aufstieg zu, da sie „sehr stabil sind“, außerdem könne Energie auch die knappen Spiele für sich entscheiden, was laut dem Ex-Hallenser „am Ende den Ausschlag zu ihren Gunsten geben könnte“.

Doch nicht nur das Geschehen in der Regionalliga interessiert Pfeffer, auch auf seinen ehemaligen Klub hat er weiterhin ein Auge. Mit seinen früheren Teamkollegen trifft er sich sogar „öfter mal zum Kaffeetrinken, Essen gehen oder Playstation zocken“.

Den HFC sieht er auch in dieser Saison „absolut gewappnet für den Abstiegskampf“. Bis auf das Spiel gegen den CFC habe Halle „eindrucksvoll bewiesen, wie man mit einem kleinen Kader erfolgreich ist.“ Wenn nun die verletzten Spieler wieder zurück kommen, sollte der Klassenerhalt für das Schmitt-Team laut Pfeffer auf jeden Fall drin sein.

Das machen die anderen Abgänge

Fabian Bredlow:
Der Torhüter, bei dem in der vergangenen Saison im HFC-Trikot 13 Mal die Null stand, duelliert sich beim 1. FC Nürnberg mit Thorsten Kirschbaum um den Platz zwischen den Pfosten. Zuletzt schlug das Pendel zu seinen Gunsten aus, denn in den vergangenen zwei Partien stand er in der Startelf, beide Spiele gewannen die Franken.

Tobias Müller:
Viktoria-Trainer Marco Antwerpen holte Tobias Müller nach Köln. Dort absolvierte er aufgrund eines Muskelfaserrisses erst drei Partien und muss sich nun wieder an die Mannschaft herankämpfen.

André Wallenborn:
Der A-Jugend-Pokalsieger (mit dem 1. FC Köln) wechselte nach zwei Jahren in Halle zurück in seine Heimatstadt und schloss ebenfalls der Viktoria an. In acht Partien stand er dabei als Linksverteidiger oder etwas offensiver im Mittelfeld auf dem Feld.

Lukas Stagge:
In der letzten Saison war der 20-Jährige an den SV Merseburg ausgeliehen, seit Sommer schnürt er nun für Union Fürstenwalde die Fußballschuhe. In sechs Partien stand er für den Tabellenfünften der Regionalliga Nordost auf dem Feld, übrigens zusammen mit Burim Halili und Bujar Sejdija von der HFC-U19, die sich ebenfalls den Brandenburgern anschlossen.

Selim Aydemir:
Der 26-Jährige kickt seit Juli für den Zweitligisten BB Erzurumspor. Die Mannschaft aus der osttürkischen Stadt dümpelt derzeit in der unteren Tabellenhälfte, Aydemir selbst konnte bisher noch keinen Einsatz verzeichnen.

Dorian Diring:
Bei Waldhof Mannheim ist der Franzose bisher ein unverzichtbarer Teil der Mannschaft. In allen zehn Partien gab Diring im zentralen Mittelfeld das Tempo vor. Allerdings liegen die Mannheimer bereits sieben Punkte hinter dem Spitzenreiter Offenbach zurück.

Florian Brügmann:
Was ihr ehemaliger Rechtsverteidiger macht, können die HFC-Fans in Jena sehen. Dort kickt der 26-Jährige nämlich momentan und stand in allen sechs Spielen nach seinem Wechsel in der Startelf. Auf seine Ex-Kollegen trifft Brügmann dann am 22. Spieltag, dann kommt der HFC ins Ernst-Abbe-Sportfeld nach Jena.

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