Hallescher FC: Zwischenbilanz der Neuzugänge 2017/18

Wer hat eingeschlagen, wer nicht?

Mathias Fetsch treibt den Ball nach vorne.

Mathias Fetsch und Daniel Bohl (Hintergrund) kamen im Sommer zum HFC. ©Imago/Picture Point Le

Nach einem schwachen Saisonstart hat sich der HFC mittlerweile etwas gefangen. Mit drei Siegen und zwei Unentschieden in den letzten sieben Spielen rückte das Team von Trainer Rico Schmitt in der Tabelle ins Mittelfeld vor. Doch welchen Anteil haben die Neuen daran?

Tobias Müller
Trotz fehlender Profierfahrung holte der HFC den 23-Jährigen im Sommer vom SC Freiburg II. Zu Beginn musste Müller auf der Bank Platz nehmen, in den folgenden Partien sammelte der 23-Jährige dann die ersten Einsatzminuten. In drei der letzten fünf Spielen stand der Verteidiger dann in der Startelf.

Mathias Fetsch
Der ehemalige Dresdener und Kieler unterschrieb im Sommer einen Zweijahresvertrag in der Saalestadt.  Dort musste Fetsch, als ehemalige Junioren-Nationalspieler mit einem Bundesligaeinsatz für den FC Augsburg, lange auf seine erste Torbeteiligung warten. Am 9. Spieltag bereitete der 29-Jährige einen Treffer vor, beim 3:0-Sieg gegen Großaspach avancierte er dann mit einem Doppelpack zum Matchwinner.

Daniel Bohl
Ausgebildet wurde Bohl in Saarbrücken und Mainz, am Bruchweg war der Mittelfeldmann in der letzten Saison Kapitän des Drittligateams. In Halle durfte Bohl in neun Spielen von Beginn an ran, in zwei Partien wurde er eingewechselt.

Wann spielt der HFC gegen wen – hier geht’s zum Team-Spielplan

Braydon Manu
In seiner bisherigen Laufbahn stellte zwar die Regionalliga die höchste Spielklasse dar, dennoch fügte sich Manu als Option für die Offensive ein. Direkt im ersten Spiel gelang dem 20-Jährigen sein erster Treffer, gegen Bremen folgte der zweite. Bislang kam der ehemalige Braunschweiger allerdings vornehmlich als Einwechselspieler zum Einsatz.

Niklas Landgraf
Bislang konnte der Ex-Dresdener Landgraf seinem neuen Team noch nicht weiterhelfen. Im ersten Training nach seiner Verpflichtung zog sich der 21-Jährige eine Innenbandverletzung zu und fällt seitdem aus. Gegen Lotte und Großaspach saß er allerdings schon wieder auf der Bank.

Hendrik Starostzik, Abwehrmann beim Halleschen FC

Hendrik Starostzik ist nach seinem Wechsel aus Dresden eine wichtige Säule in der Saalestadt. ©Imago/pmk

Hendrik Starostzik
Der Innenverteidiger kam ebenfalls aus Dresden, an den ersten elf Spieltagen stand der 26-Jährige zudem in der Startelf. Nach seiner Gelbsperre ließ ihn Schmitt zunächst auf der Bank, im Laufe der Erfurt-Partie wurde er jedoch eingewechselt. Das sich Starostzik gut eingelebt hat zeigt die Tatsache, dass er an drei Spieltagen bereits die Kapitänsbinde tragen durfte.

Erik Zenga
Ende August schloss sich Zenga leihweise dem HFC an, im kommenden Sommer geht’s dann planmäßig zurück zum SV Sandhausen. In sieben Spielen durfte der Mittelfeldmann bislang von Beginn an ran, gegen Großaspach gelang der erste Assist.

Petar Sliskovic
Der Kroate ist ein bekannter Rückkehrer. In der letzten Spielzeit kickte Sliskovic leihweise für die Mainzer Reserve, in der aktuellen Saison scheint die Chemie zwischen dem Angreifer und dem HFC jedoch zu stimmen. In neun Partien steuerte er vier Tore und eine Vorlage bei. Unter der Woche folgte dann die bittere Nachricht: Sliskovic wird nach einer Knie-OP mehrere Wochen ausfallen.

Pascal Pannier und Justin Neumann stammen aus der eigenen Jugend. Beide durften bereits durch Kurzeinsätze erste Erfahrungen in der 3. Liga sammeln.

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