Hansa darf im Winter in die Sonne

Nach zwei Jahren wieder Trainingslager

Markus Thiele ist Sport-Vorstand beim FC Hansa Rostock

Sport-Vorstand Markus Thiele schickt den FC Hansa im Winter in die Türkei. ©Imago/Eibner

In den letzten beiden Wintern blieb der FC Hansa zur Vorbereitung auf die restliche Runde in der 3. Liga jeweils in der Heimat und verzichtete auf ein Trainingslager unter der Sonne. In dieser Saison wird sich das wieder ändern, denn die Rostocker begeben sich vom 8. bis 18. Januar ins türkische Belek.

Verzicht auf Trainingslager bislang kein Nachteil

Während 2017 und 2018 die angespannte politische Lage und auch ein paar andere Faktoren den Abflug nach Süden verhinderten, freuen sich die Beteiligten nun wieder auf optimale Bedingungen für den Start in die entscheidende Phase der Saison.

„Ohne Frage haben wir in Rostock mit dem Ostseestadion und unseren Trainingsplätzen prima Bedingungen, die einem aber nicht viel nützen, wenn der Winter besonders hart ausfällt und wir unsere Vorbereitung nicht wie gewünscht durchziehen können. Zum anderen haben wir in der Türkei natürlich auch mehr Optionen, wenn es um attraktive und eventuell auch internationale Testspielgegner geht,“ begründet Sport-Vorstand Markus Thiele die Entscheidung für ein Trainingslager im Ausland.

Ein Nachteil war der Reise-Stopp bei den Ostsee-Städtern jedenfalls nicht in den letzten beiden Spielzeiten, im Gegenteil: Sowohl 2017 als auch 2018 startete Rostock mit jeweils nur einer Niederlage in den ersten sechs Spielen nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs. 2016 allerdings, nach dem letzten Trainingslager in der Türkei, setzte es gleich drei Pleiten in diesem Zeitraum.

Im kommenden Januar erwartet Hansa jedenfalls kein leichtes Auftaktprogramm, denn in den ersten vier Spielen muss die Kogge gleich dreimal auswärts ran, in Braunschweig, in Wiesbaden und in Würzburg. Dazwischen wartet ein Heimspiel gegen Unterhaching.

Zunächst gilt es für Pavel Dotchev uns seine Truppe aber in den verbleibenden elf Spielen 2018 das Tief zu überwinden, um den eigenen Zielsetzungen gerecht zu werden. Den Anfang soll dabei die Partie am heutigen Abend gegen den KSC machen.

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